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Bietet eine Neuberechnung meines Einkommens, bezüglich Unterhaltspflicht, Aussicht auf Erfolg oder g


13.05.2006 14:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag.
Im Januar musste ich meine Einkommensverhältnisse bezügl. Kindes unterhalt darlegen.Zu diesem Zeitpunkt war ich Mitinhaber einer OHG.
Auf anraten unseres Steuerberaters wandelten wir die Firma letzten Monat in eine GmbH um.Laut Geschäftsführervertrag verdiene ich jetzt erheblich weniger.
Bietet eine Neuberechnung meines Einkommens, bezüglich Unterhaltspflicht, Aussicht auf Erfolg oder gibt es hier eine Wartezeit?
MfG

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich unter Zugrundelegung Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt:

Nein, eine Wartezeit gibt es für eine Neuberechnung grundsätzlich nicht. Der Unterhalt ist jeweils unter Zugrundelegung Ihrer Leistungsfähigkeit zu berechnen.

Wenn bezüglich des Unterhalts allerdings ein Titel besteht, dann könnte dieser Titel nur bei einer wesentlichen Änderung im Wege der Abänderungsklage abgeändert werden. Die Wesentlichkeit ist im allgemeinen bei einer Änderung um die 10 % gegeben, wobei aber keine starre Grenze existiert.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ergänzend weise ich auf folgendes hin:

Die Auskunft im Rahmen dieses Forums kann nur die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind, umfassen. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die im Einzelfall auch zu einem völlig anderen Ergebnis führen können Verbindliche Empfehlungen darüber, ob und gegebenenfalls wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, sind nur im Rahmen der Erteilung eines Mandats möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Iris Lemmer-Krueger
-Rechtsanwältin-

Nachfrage vom Fragesteller 21.05.2006 | 13:03

Guten Tag.
Man wird mir wohl vorwerfen,dass ich diese Umwandlung OHG-GmbH bewusst herbeigeführt habe,um mein Geschäftsführergehalt runter zu fahren.
Muss ich hier " Beweise" vorbringen und welcher Art sollen diese sein,um Bestand zu haben?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.05.2006 | 19:22

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten darlegen können, warum die Umwandlung erforderlich war, um den Vorwurf zu entkräften, dass Sie sich „arm“ gerechnet haben.

Nachdem Ihr Steuerberater Ihnen zur Umwandlung geraten hat, sollten Sie ihn wegen der Darlegung der Umwandlungsgründe befragen. Es ist letztendlich Tatfrage, ob diese Gründe dann unterhaltsrechtlich relevant sind.

Wegen der genauen Darlegung rate ich, unter Vorlage der für die Umwandlung relevanten Unterlagen einen Kollegen vor Ort zu beauftragen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen im Rahmen dieser Nachfrage weiter helfen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

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