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Bezugsrecht Lebensversicherung vs. Erbteil

| 26.05.2009 21:28 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

mein kürzlich verstorbener Vater hatte eine Kapitallebensversicherung und eine private Rentenversicherung. In beiden Policen wird meine Mutter als Bezugsberechtigte benannt ('der mit dem Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt des Todes in gültiger Ehe lebende Partner'). Beide Versicherungen befanden sich noch in der Ansparphase, die gezahlten Beiträge und erwirtschaften Überschussbeteiligungen fliessen jedoch jetzt vereinbarungsgemäß zurück (lt. Schreiben der Versicherung 'ausserhalb des Nachlasses'). Stehen meinem Bruder und mir daraus Anteile und wenn ja welche im Rahmen des Erbes zu? Ein Testament existiert nicht.
Für Ihre Antwort bedanke ich mich herzlich.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Frage auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich fällt die Versicherungssumme in den Nachlass des Versicherten.

Ist jedoch, wie in Ihrem Fall ein Dritter als Bezugsberechtigter benannt (§§ 328 ff) (in Ihrem Fall Ihre Mutter), geht im Todesfall die Versicherungssumme am Nachlass vorbei direkt an diesen (BGHZ 13, 232; 32, 47).

Ihnen und Ihrem Bruder steht somit nichts aus den Versicherungen aus der Erbschaft zu.

Bedauerlicherweise lässt sich für Sie kein günstigeres Ergebnis mitteilen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen dennoch einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.
Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.05.2009 | 21:47

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