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Bezug Arbeitslosengeld nach Teilzeit in Elternzeit

07.06.2013 10:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim


Sehr geehrte Damen und Herren, am 07.09.2011 wurde mein Sohn geboren. Danach war ich bis zum 19. November 2012 daheim unter Bezug von Elterngeld bis August 2012. Ab dem 19. November 2012 bin ich mit 20 Stunden Teilzeit in Elternzeit wieder in meinen Job eingestiegen. Da mein Unternehmen seinen kompletten deutschen Standort schließt, werden alle deutschen Mitarbeiter entlassen. Da ich nachwievor in Elternzeit bin, konnte ich nicht gekündigt werden. Jetzt bietet man mir zum Ende der Elternzeit (Nov. '13) einen Aufhebungsvertrag an. Gerade habe ich nun mit der Agentur für Arbeit telefoniert, um zu erfahren, auf welcher Gehaltsbasis mein Arbeitslosengeld berechnet wird und man erteilte mir die Auskunft: auf Basis der letzten 12 Monate, in Ausnahmefällen auf Basis der letzten 24 Monate. Beides würde mich finanziell sehr benachteiligen, da der Elterngeldbezug 67 Prozent meines 40-Stunden-Gehalts betrug und ich Teilzeit in Elternzeit mit 20 Stunden gerade einmal die Hälfte verdiene, verglichen mit der Zeit vor der Geburt. Kann das wirklich sein? Wird man als Mutter derart benachteiligt oder gibt andere Regelungen, die vorsehen, dass das Arbeitslosengeld auf Basis des 40-Stunden-Gehalts aus der Zeit vor der Geburt berechnet wird? Vielen Dank für Ihre Hilfe und viele Grüße.

Sehr geehrte Fragestellerin,

grds. besteht auch im Anschluss an Elterngeldbezug ein Anspruch auf Arbeitslosengeld, da auch während der Erziehungszeit ein Anspruch auf Leistungen bestand.

Die Berechnung der Leistungshöhe gestaltet sich in diesem Fall allerdings schwierig. Laut Gesetz werden Erziehungszeiten nicht als Bemessungszeitraum (§ 150 Abs. 2 SGB III) gewertet, aber andererseits beträgt der Bemessungsrahmen nur zwei Jahre – wurde die dreijährige Elternzeit voll ausgeschöpft, gibt es keine Grundlage für die Berechnung des Arbeitslosengeldes. Deshalb wird dann das Arbeitslosengeld anhand gestaffelter „fiktiver" Entgelte berechnet, die je nach Qualifikation der Antragsteller festgelegt wurden.

Ansonsten werden für die Berechnung des Arbeitslosengeldes trotzdem die letzten zwei Jahre vor Ende des Arbeitsvertrages erhaltenen Lohnleistungen als Bemessungsgrenze zugrunde gelegt, da die Zeit des Elterngeldes eben gerade nicht mit in den Bemessungszeitraum hinein fällt.

Konnte ich ihnen zunächst weiterhelfen? Gerne stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfrage, gerne auch für weitere Konkretisierungen zur Verfügung.








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