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Bezirksschornsteinfeger falsch Beratung und Unterstellung

20.10.2016 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von


12:40




Hallo,

der Bezirksschornsteinfeger wurde beauftragt eine neue Brennwerttherme(Gas) zu begutachten, die neue sollte die alte Gastherme ersetzen die keine Brennwerttherme ist.

Der Bezirksschornsteinfeger schickte sein Geselle wie im nachhinein herausstellte zu Begutachtung des Schornstein und Feuerstätte dies wurde auch befragt ob dort eine Brennwerttherme anschließbar ist.

Der Geselle bejahrte unter Zeuge und am ende das Gespräch stellte sich heraus das es nicht der Bezirksschornsteinfeger war sondern ein Mitarbeiter(Geselle).

Er drangte noch drauf die alte Therme zu prüfen dem wir auch eingewilligt und er hat sich noch notiert wann etwa die neue Therme angeschlossen wird.

Es wurde die neue Therme angeschlossen an den Edelstahlschornstein der sich in einen üblichen gemauerten Schornstein befindet(er hat somit 2 Kammer die für eine raumluftunabhängige Brennwerttherme benötigt werden).

Der Bezirksschornsteinfeger war gestern zu Abnahme bestellt und bemängelt( war diesmal selbst da) das ich ein Edelstahlrohr darin befindet und kein Kunststoffrohr.

Wir haben nun das Rohr drin gelassen auf das anraten seines Geselle und dürfen jetzt das Rohr rausreisen und durch ein Kunststoffrohr ersetzten.

Wir dürfen jetzt die Feuerstelle stilllegen obwohl sie tadellos funktioniert.

Sie wurde auch abgenommen durch den Hersteller der Gastherme.

Wir haben nur die die Heizung selber angeschlossen und sonst die Rohre gelegt. Den Gasanschluss hat eine Heizungsfirma gemacht.

Wir werden selbstverständlich das Schornsteinrohr ausgewechseln lassen aber ich sehe das es hier kaum zu einer Einigung kommt, da ich davon ausgehe das danach irgendetwas anderes zu bemängeln ist.

Er hat uns auch noch mitgeteilt mündlich das er uns seinen Mängel schriftlich mitteilt und das er das Landratsamt mitteilen möchte das er nicht für diese Feuerställe haftet.

Auf das hinweisen das sein Mitarbeiter das so geraten hat, genau so angeschlossen haben dieser Brennwerttherme kam dann als Antwort er wüsste von nichts, sein Mitarbeiter ist nicht dabei und er kann nicht darüber hinweg entscheiden.

Er ist aber sein Vorgesetzter und er haftet für ihn, da er nicht für nötig gehalten hatte selber zu kommen um dies bevor es eingebaut wird zu begutachten.

Gerade eben erhielt ich ein Brief vom Schornsteinfeger, da steht ich soll den Mängel unverzüglich beseitigen.

Es fehlt im Anhang das Gesetzesblatt.
Es gibt keine Möglichkeit ein Widerspruch einzureichen.

Ich dachte es gibt eine Mindesfrist von 14 Tage bzw. bei Verwaltungsakt 1 Monat?

Bitte prüfen Sie auf Formfehler.

Die Heizungsfirma kann erst nächste Woche am Mittwoch vorbei kommen um das Bauvorhaben für das ersetzen des Edelstahlrohr zu besprechen.
Ich benötige aber bis dorthin eine Heizung und Warmwasser, da die Verantwortung bei ihm liegt wegen der Fehlberatung.



Wie kann sowas möglich sein, das der Schornsteinfeger tun und lassen kann was er will?
Soll ich eine beschwerde an das Landratsamt senden?
Abwarten bis ein Verwaltungsakt kommt bzw. eine Anhörung vom Landratsamt selber kommt?
20.10.2016 | 12:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:
Sofern in dem Schreiben keine Rechtsbehelfsbelehrung steht und auch sonst nicht ein "Bescheid" drüber steht, können Sie davon ausgehen, dass es kein Verwaltungsakt ist. Wenn es einer wäre, wäre die Frist auch bei einem Jahr, sodass sämtliche dortigen Anordnungen bis dahin auch nicht rechtskräftig und nicht vollstreckbar sind.

Sie sollten auf jeden Fall zunächst sämtliche Zeugen die Aussagen des Gesellen aufschreiben lassen, für etwaige Haftungsansprüche, sprich Mehrkosten, die aufgrund der Aussage des Gesellen entstehen, da der Bezirksschornsteinfeger natürlich für diesen zu haften hat.

Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie auch weiterhin den Schornstein in Betriebhalten, wenn keine baulichen Schäden zu erwarten sind und solange Sie keinen anderslautenden Bescheid bekommen.

Bis dahin würde ich das Landratsamt nicht informieren, da dieses sonst Ihnen eine sofortige Stilllegungsverfügung erlassen könnte.
Insofern sollten Sie die Heizung in Betrieb nehmen, den Mangel nächste Woche beseitigen und die Mehrkosten dem Schornsteinfeger auferlegen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2016 | 12:23

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hoffmeyer,

ich möchte Sie gerne in dieser Sache beauftragen, wie auch die Prüfung von 3 Schriftstücke, das wäre Feuerstättenbescheid aus dem Jahr 2013( von der alte Gastherme) und das Schreiben vom Schornsteinfeger das ich heute erhalten habe zur Mängelbeseitigung.

An welche E-Mail Adresse kann ich Ihnen das Schreiben zusenden zur Prüfung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.10.2016 | 12:40

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne direkt an info@kanzlei-hoffmeyer.de

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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