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Beziehung im Trennungsjahr

| 02.02.2008 14:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Bin leider noch Verheiratet. Eine schnelle Scheidung geht nicht, da keine "Härtefälle" vorliegen. So daß nun das Trennungsjahr ansteht. Was muss ich mit meinem neuen Partner beachten (gemeinsam ausgehen, etwas gemeinsam unternehmen, zusammensein), damit sich das nicht negativ auf das Sorgerecht meiner Tochter und die Trennungskosten (Ehevermögen, Scheidungskosten, Unterhalt, etc.) auswirkt?

Besten Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,


im Trennungsjahr wird es hinsichtlich der finanziellen Forderungen keine Probleme geben, wenn eine neue Partnerschaft eingegangen wird.

Sollte die Partnerschaft sich so verfestigen, dass von einem eheähnlichen Verhältnis ausgegangen werden kann, kann dann, wenn SIE Unterhalt fordern, dieses zur teilweisen Anrechnung führen; müssen SIE Unterhalt zahlen, wirkt es sich gar nicht aus.

Für das Vermögen ist der Tat der Zustellung des Scheidungsantrages entscheidend. Die Partnerschaft hat darauf keinen Einfluss.

Dieses gilt auch für das Sorgerecht; es besteht das gemeindame Sorgerecht und nur, wenn es das Kindeswohl erfordert, kann auf Antrag das Sorgerecht einem Elternteil übertragen werden. Dieses ist aber der Ausnahmefall.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 02.02.2008 | 16:59

Sehr geehrter Herr Bohle,

besten Dank für die (wirklich schnelle!) Antwort. Eventuell habe ich in meiner Fragestellung eine bedeutende Sache vergessen: Ich habe mich bereits vor der Trennung einige wenige Male mit meinem jetzigen Partner getroffen (ohne Ehebruch zu begehen), befand mich zum Zeitpunkt unserer Trennung aber nicht in einem partnerschaftlichen Verhältnis. Und meinem Mann liegen auch einige Briefe von unseren beiden Seiten vor, die wir uns vor meiner Trennung geschrieben haben. Kann sich daraus auf o.g. Fragestellung einie negative Auswirkung für mich ergeben?

Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.02.2008 | 17:08

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


nein, aus solchen Briefen kann es keine negativen Folgen geben; die Zeiten des Verschuldensprinzips gibt es im deutschen Recht so nicht mehr und auch eine Verwirkung von Unterhaltsansprüchen kommt so nicht in Betracht.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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