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Bezahlung der Rechnung eines Steuerberaters verweigern

26.04.2014 00:41 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag, ich hoffe jemand, der sich mit dieser Thematik auskennt, kann mir eine hilfreiche Info geben.

Ich habe eine bis letztes Jahr nebenberuflich ein Dienstleistungsbüro für Bürodienstleistungen betrieben.

Da ich mich um meine Haupttätigkeit kümmern musste, habe ich einen Steuerberater damit beauftragt mit ich Steuerfragen zu betreuen.

Habe jeden Monat in der ersten Woche des Folgemonats sämtliche Unterlagen für die Erfassung zur Verfügung gestellt, Belege und sogar eine eigene Betriebsauswertung und jedes Mal darum gebeten, wenn etwas unklar ist, sollte Bescheid gegeben werden, sofort.

Mein Berater hat dann die Kanzlei gewechselt, so dass ich intern weitergegeben wurde.

Nun ist es so, dass die Erklärung 2012 gemacht werden sollte, unter Berücksichtigung des Monats Januar 2012 lagen also über 2 Jahre die Daten in dem Büro und kurz vor Ende 2013 kamen dann Rückfragen, die ich zwar sofort beantwortet habe, aber nachdem ich die erste Berechnung erhalten habe, war ich der Auffassung, dass Daten falsch bis gar nicht erfasst wurden, habe mehrfach um Überprüfung gebeten, ohne Erfolg.

Das FA hat schon an die Abgabe erinnert mit Androhung von Strafgeldern.

Habe dann, nachdem meine Wünsche nicht berücksichtigt wurden, dass Mandat gekündigt.

Die Erklärung habe ich dann selbst abgegeben, nach der Berechnung des Beraters hätte ich über 800 EUR zuviel an das FA bezahlen müssen.

Nun ist es so, dass trotz der falschen Buchungen, der nicht erfüllten Korrektur eine Bezahlung gefordert wird, die nebenbei noch viel zu hoch erscheint.

Ich habe dem Berater bereits einen Vergleich angeboten und diese Vergleichssumme auch bezahlt, er will aber für seine "Schlechtleistung" die volle Summe.

Welche Möglichkeiten habe ich hier, wenn dieser Berater seine Restforderung einklagen möchte?

Ich tue mich schwer damit zu glauben, dass die Gebührenordnung aussagen soll, dass ein Berater tun und lassen kann was er möchte, trotzdem aber sein Geld bekommt.

Nach meiner Auffassung ist der Berater auch nicht seiner Informationspflicht nachgekommen, wenn er meine Auswertungen sofort erhält und Abweichungen über 70 % hat.

Vielen Dank im Voraus.
26.04.2014 | 01:03

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Der Steuerberater kann die in Rechnung gestellten Beträge von Ihnen fordern.
Der Vertrag mit einem Steuerberater ist als Geschäftsbesorgungsvertrag einzustufen, bei dem der Steuerberater keinen bestimmten Erfolg schuldet, sondern nur die Dienstleistung bzw. Tätigkeit.

Der Mandant kann aber nach § 280 Absatz 1 BGB einen Schadensersatzanspruch geltend machen, wenn der Steuerberater schuldhaft seine Pflichten aus dem Vertrag verletzt hat.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -



Rechtsanwalt Karlheinz Roth

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