Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Bezahlung Urlaub/Feiertage Minijob

| 17.09.2014 16:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Der für Urlaubszeiten zu zahlende Arbeitslohn richtet sich nach dem durchschnittlichen Entgelt der vorherigen 13 Wochen abzüglich der Überstundenvergütung. Für Feiertage ist hingegen der Lohn zu zahlen, den der Arbeitnehmer erhalten hätte, wenn er gearbeitet hätte.

Hallo,
ich habe einen Minijobvertrag als Fahrer der am 7.1.2014 begann und den ich zum 30.9.2014 gekündigt habe. Im Sommer hatte ich 13 Arbeitstage Urlaub die nicht bezahlt worden sind, ebenso wurden die Feiertage in dieser Zeit nicht bezahlt. Im Vertrag ist Arbeit auf Abruf gemäß §12 TzBfG festgelegt, mündlich wurde eine vorraussichtlich Arbeitszeit von 10-13 Uhr festgelegt und prinzipiell auch fast eingehalten. Als Stundenlohn waren 8,50 Euro vereinbart.
Ich möchte nun die Entgeltzahlung für die 13 Tage Urlaub und für die 5 Feiertage geltend machen.
Dabei habe ich folgende Forderung errechnet: KW 18-KW 30
Arbeitszeit in den 13 Wochen vor dem Urlaub: 170,5 Std. an 54 Tagen
durchschnittliche Arbeitszeit pro Arbeitstag: 3,15 Std gerundet 3 Std.
wären für 13 Utg. 3 Std. x 8,50 Euro = 331,50 Euro gerundet
wären für 5 Feiertag x 3 Std. x 8,50 Euro = 127,50 Euro.
Meine Frage: ist meine Rechnung bezüglich Anzahl der Urlaubstage und bezüglich Höhe der Forderung soweit in Ordnung ???

MfG,

Sehr geehrter Fragesteller,

im Hinblick auf die Vergütung der Feiertage wird es darauf ankommen, ob Sie laut Dienstplan an dem jeweiligen Tag hätten arbeiten müssen. Gibt es keinen solchen Dienstplan und wurde die Arbeit stets individuell abgerufen, wird es mit der Feiertagvergütung schwierig sein. Die Feiertagsvergütung bemisst sich nach dem Entgelt, da Sie ohne den Arbeitsausfall erhalten hätten. Da Sie regelmäßig wohl ca. drei Stunden gearbeitet haben, könnten Sie diese dann geltend machen.

Urlaub steht Ihnen in jedem Fall zu, er wurde Ihnen offenbar ja auch erteilt. Als gesetzlicher Mindesturlaub hatten Sie Anspruch auf mindestens vier Wochen, ausgehend von einer 5-Tage-Woche. Aufgrund Ihres Ausscheidens in der zweiten Jahreshälfte steht Ihnen auch der volle Jahresurlaub zu, verlangen Sie ggf. noch die Freistellung für restliche Tage. Wenn Sie weniger als fünf Tage pro Woche tätig waren, sind die 20 Tage entsprechend zu kürzen.

Ich verstehe Sie so, dass Sie ab der KW 31 Urlaub hatten, so dass Sie die Urlaubsvergütung korrekt berechnet haben. Diese bemisst sich aus dem Entgelt der letzten 13 Wochen vor Urlaubsantritt, § 11 BUrlG. Ausgenommen ist bei der Berechnung die Überstundenvergütung, die Ihnen aber offenbar nicht bezahlt wurde. Wenn Sie jetzt noch Resturlaub beantragen und Ihnen dieser gewährt wird, sind die letzten 13 Wochen vor dem neuen Urlaubsantritt maßgeblich.
Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 19.09.2014 | 09:05

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Leider funktioniert ihre Bewertungsseite nicht."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 19.09.2014 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67459 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Git begründete Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles wie erwartet. ...
FRAGESTELLER