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Bewertung von Grundstücksanteils Auszahlung

| 15.02.2014 08:57 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Elternteil A wurde von Kind A aufgrund Trennung der Eltern im gegenseitigen Einvernehmen mit einem Betrag von 40000 Euro als Entschädigung einer Immobilie ausbezahlt. Alles wurde notariell beglaubigt und A hat somit keinen Anspruch mehr aufs Einfamilienhaus. Somit musste Kind A einen Kredit aufnehmen + 30000 für zusätzliche Umbauarbeiten an der Immobilie, also gesamt 70000,- die wiederrum als zweite Grundschuld eingetragen wurden. Die Imobilie gehörte dann zufolge eingetragen, Elternteil B und Kind A. Eine Grundschuld ist noch eingetragen vom Bau des hauses der Eltern von 80000,-. Kürzlich verstarb Elternteil B und hinterlässt 20000,- Schulden, es trat die gesetzliche Erbfolge ein, da kein Testament vorhanden war. Jetzt erbten die beiden Geschwister A(oben) und B jeweils die Hälfte von der Hälfte von Elternteil B, also gehört Kind A 3/4 und Kind B 1/4 der Immobilie wobei nur Kind A diese Immobilie bewohnt. Da sich diese beiden parteien nicht sonderlich verstehn soll Kind B aus der Haft entlassen werden. Welche Möglichkeiten gibt es für Kind A (bekommt BU-Rente)um nicht noch einen größeren Schuldenberg zu bekommen? Gesamtschulden von Kind A und Elternt. B 70000 auf Immobilie (Wert: 290000.-). Was würde Kind B bei Auszahlung bekommen? Was käme im Falle einer Schenkung von Kind B auf Kind A zu?

15.02.2014 | 11:59

Antwort

von


(410)
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96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Den von Ihnen geschilderten Sachverhalt verstehe ich so, dass die vererbten Verbindlichkeiten von T€ 20 im Gesamtbetrag von T€ 70 grundbuchlich gesicherten Verbindlichkeiten enthalten sind und der zur Ablösung des Elternteils aufgenommene Kredit nur durch Kind A aufgenommen wurde, so dass der Nachlass nur dingliche haftet.

Dies vorausgeschickt, beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1)
Wenn Sie das Entstehen zusätzlicher Schulden vermeiden möchten, wäre zunächst ein Ausschlagen der Erbschaft zu überlegen. In diesem Fall würde aber die Möglichkeit der Haftentlassung/Auszahlung von B zwingend ausscheiden. Ferner bliebe die dingliche Haftung für die grundpfandrechtlich gesicherten Nachlassverbindlichkeiten erhalten.
Ein weiterer Weg wäre, B zwar auszuzahlen, aber zur Deckung dieser Zahllast anschließend die Immobilie zu verkaufen. Sinnvollerweise kommt abei nur ein Verkauf insgesamt in Betracht, wobei der Kaufpreis nur dann möglichst hoch ausfallen dürfte, wenn die Immobilie unbewohnt verkauft wird.
Da diese Alternativen wohl nicht dem von Ihnen Gewünschten entsprechen, wäre zu überlegen, die Immobilie doch unter Inkaufnahme neuer, weiterer Verbindlichkeiten zu behalten.

2)
Rechnerisch wäre B in Höhe von T€ 55 abzufinden. Dieser Wert ergibt sich aus dem unbelasteten Immobilienwert (=T€ 290 ./. T€ 70), bezogen auf den Miteigentumsanteil von B (=T€ 220 x 1/4). Ggf. könnte sich B aufgrund der Situation ja aucch mit einem geringeren Auszahlungsbetrag zufrieden geben, das wäre dann aber Verhandlungssache.

3)
Für den Fall, dass B den Miteigentumsanteil von 1/4 A schenken würde, würde Schenkungsteuer anfallen, da zwischen Geschwistern nur ein Steuerfreibetrag von T€ 20 vorgesehen ist (§ 16 Abs. 1 Nr. 5 ErbStG ). Wie hoch die Steuer ausfällt, hängt von Ihrer Einkommenssituation ab und wäre bei einem Steuerberater zu erfragen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

Bewertung des Fragestellers 17.02.2014 | 06:09

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