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Bewertung einer Eigentumswohnung bei der Unterhaltsberechnung und beim Zugewinn


23.07.2005 12:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Wie wird der Wohnwert bei einer Eigentumdwohnung bewertet? 1.)Den Mietwert für eine 91,5 qm Eigentumdwohnung von ca. 600 bis 700,- EUR oder den Mietwert von ca. 500,- EUR, den ich z.B. als Alleinstehender für eine 2 Zimmerwohnung mit 50 - 60 qm ausgeben müßte? 2.) Was darf ich von meinem Einkommen als Belastung für meine Darlehensschulden bei der Bausparkasse und beim Verwandten-Darlehen abziehen, Zins und Tilgung oder nur den Zins, die Vertragsbebühren und die Risikolebensversicherung bim Bausparvertrag? 3.) Wie kann ich den aktuellen Zeitwert für meine Eigentumswohnung ermitteln, den die Gegenpartei, also die Anwältin von meiner Frau, bei der Zugewinn-Berechnung aktptieren wird oder muß.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:


1. Der Wohnwert für die Eigentumswohnung berechnet sich mach der objektiven Marktmiete der Wohnung, wie sie aus dem örtlichen Mietspiegel ersichtlich ist. Die so ermittelte objektive Marktmiete muss aber noch um die verbrauchsunabhängigen Nebenkosten vermindert. Dies ergibt dann den Wohnwert, der im Rahmen der Unterhaltsberechnung zu berücksichtigen ist.

2. Hat der Wohnwert auch die ehelichen Lebensverhältnisse geprägt, können sowohl Zins- als auch Tilgungsleistungen beim Unterhalt berücksichtigt werden. Andernfalls sind nur die Zinsen zu berücksichtigen und die Tilgungsleistungen bleiben außer Betracht.

3. Den aktuellen Zeitwert können Sie über ein Verkehrswertgutachten in Erfahrung bringen. Häufig finden Sie eine Gutachterstelle bei der Gemeinde und können auf dort vorhandene Daten zurückgreifen, ohne selbst einen Gutachter beauftragen zu müssen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 24.07.2005 | 12:01

Besten Dank für die schnelle Antwort. Nachfrage: a) Gilt Ihre Antwort auch für Bayern/München? b) Was ist die Voraussetzung, daß meine Eigentumswohnung die ehelichen Labensverhältnisse geprägt hat. Der größte Teil der Darlehensverpflichtungen waren bei der Ehescließung bereits vorhanden. Ich habe die Wohnung 1993 gekauft und habe 1997 in ihr wohnend geheiratet und bis zur Trennung mit meiner Frau gemeinsam bewohnt. Wird in diesem Fall Zins und Tilgung bei der Unterhaltsberechnung als Belastung anerkannt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.07.2005 | 13:15

Auch wenn in Bayern manchmal die Uhren anders ticken, wird auch im schönen München der Wohnwert nach der Markmiete ermittelt.

Nach Ihrer Schilderung hat der Wohnwert die ehelichen Lebensverhältnisse geprägt, da Sie mit Ihrer Frau zusammen dort gelebt haben und keine Miete zahlen mussten. In diesem Fall dürften also Zins- und Tilgungsleistungen zu berücksichtigen sein.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

www.andreas-schwartmann.de

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