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Bewertung Einlage KfZ


03.02.2006 05:38 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Ein Arbeitnehmer scheidet bei seinem Arbeitgeber aus und erwirbt in diesem Zusammenhang einen Pkw für 6.000 € von seinem Arbeitgeber. Im Rahmen einer später stattfindenden Lohnsteuer-Außenprüfung wird festgestellt, daß der gemeine Wert des Pkw zum Zeitpunkt des Erwerbs 10.000 € war, die Differenz in Höhe von € 4.000 wird als geldwerter Vorteil des Arbeitnehmers erfasst und versteuert. Der Arbeitnehmer hat sich inzwischen selbständig gemacht und den Pkw zunächst mit € 6.000 in ein unmittelbar nach Erwerb gegründetes Einzelunternehmen eingelegt. Nach der Lohnsteuerprüfung erhöht er den Einlagewert und damit die AfA-Bemessungsgrundlage auf € 10.000. Das FA verweigert den höheren Einlagewert mit der Begründung, die Einlage sei mit den Anschaffungskosten zu bewerten, die nur € 6.000 betragen hätten.
Wie ist dei Einlage zu bewerten ?
Guten Morgen,

maßgeblich für die Bewertung der Einlage ist der Wert des Wagens. Das Finanzamt kann nicht mit Ihnen Ping-Pong spielen und den Wagen unterschiedlich bewerten. Insoweit wirkt die richtige Bewertung im Lohnsteuerprüfungsverfahren nach und hat Auswirkungen auch auf die Bewertung Ihrer Einlage.

Der Wagen ist damit mit 10.000,- € anzusetzen.

Sofern ein Bescheid ergangen sein sollte, denken Sie an die Einspruchsfrist, deren genaue Berechnung Sie der Rechtsbehelfsbelehrung entnehmen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 03.02.2006 | 09:38

Bitte nennen Sie mir die gesetzliche Grundlage für die Argumentation bzw, Rechtsprechung, auf die ich mich berufen kann. Danke!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.02.2006 | 10:06

Guten Morgen,

die Frage der Bewertung ergibt sich aus § 6 I Nr. 5 EStG. Danach ist für die Bewertung der Einlage der Teilwert für den Zeitpunkt der Zuführung anzusetzen. Dies ist der Wert, den ein etwaiger Erwerber bei Erwerb des gesamten Betriebes für den PKW ansetzen würde.

Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der PKW innerhalb der letzten drei Jahre vor der Einbringung in Ihre neue Gesellschaft angeschafft worden ist. Dies kann ich Ihrer Schilderung nicht entnehmen. Bitte kontaktieren Sie mich ggf. noch einmal per e-mail.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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