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Bewerbung bei der Polizei trotz 'aktiven' Eintrag ?

16.06.2018 00:15 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo,

Ich habe hier öfters eine ähnliche Frage gelesen, allerdings ist es bei mir ein wenig anders.

Ich wurde 2013 (Im Alter von 24/25) von einem Anwalt falsch beraten (ohne Beweise) und wurde wegen Handeln ohne Erlaubnis (KWG Gesetz), Untreue und Betrug angeklagt.
Obwohl ich niemals wissentlich jemanden schaden wollte und ich selber Betrogen wurde, musste ich die Tat zugeben um eine Strafmilderung zu erhalten.

Das Gericht hat mich November 2015 natürlich für schuldig befunden und ich habe 1 Jahr und 10 Monate auf Bewährung bekommen.

Jetzt 2018 bin ich mittlerweile 29 die Straftat ist 5 Jahre her mein Schuldspruch allerdings erst 3 Jahre her.

Nun die Frage, kann ich mich trotzdem bei der Polizei bewerben ?
Das war bisher mein einziges mal, dass ich bei der Polizei auffällig gewesen bin.
Desweiteren arbeite ich seit ca. 7 Jahren in der Waffenbranche und zeige dadurch meine Zuverlässigkeit.
Ich habe mich damals mit 18 schon mal bei der Polizei beworben und bestanden. Wurde aber nicht genommen, weil zu viele Bewerber auf der Liste standen.

Alles was ich möchte, ist eine zweite Chance zu bekommen, denn der Beruf war schon immer ein Traum von mir.
Gibt es bei der Polizei Ausnahmen, wenn man eine Stellungnahme schreibt, dass man dadurch dennoch zum Einstellungstest zugelassen wird ? Ich habe das Fachabitur ...

Schöne Grüße


Einsatz editiert am 16.06.2018 01:39:17

Sehr geehrter Ratsuchender,


Voraussetzung für eine Einstellung (und damit erfolgreichen Bewerbung) ist, dass keine Vorstrafen vorliegen. Diese Voraussetzung liegt bei Ihnen nicht vor.


Daher eine erfolgreiche Bewerbung und Einstellung bei der Polizei nicht möglich, da Sie vorbestraft sind.


Möglicherweise wird dann eine Ausnahme von diesem Grundsatz gemacht, wenn die Vorstrafe sehr gering ist und die charakterliche Eignung von Ihnen von der Einstellungskommission gleichwohl bejaht wird - das ist immer eine Einzelfallentscheidung, so dass nicht verhergesagt werden kann, ob eine Vorstrafe in dieser Größenordnung noch als "gering" von der Kommission betrachtet wird.


Aber wenn es Ihr Traumberuf ist, sollten Sie eine Bewerbung trotzdem versuchen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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