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Bewährungswiderruf


28.10.2004 17:55 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe folgende Fragen. Vorab zur Info folgendes:
Zu 20 Monaten verurteilt. Wegen Zuhälterei und Besitz von Cannabis (ca. 28 gramm). Zur Halbstrafe entlassen worden,
Rest= 10 Monate auf 3 Jahre Bewährung.

Meine Fragen lauten:
- Wenn ich vor einer Woche einen Joint geraucht habe und nun bei einer Verkehrskontrolle einen Drogenschnelltest machen soll und dieser poitiv ausfällt, obwohl der eigentliche Konsum tage zurückliegt, muss ich dann mit einem Widerruf rechnen?

- Muss ich bei jeder Polizeikontrolle damit rechnen, einen Drogentest zu machen?

- Sieht der Polizist bei der Überprüfung von Führerschein und Personalien etc. im Rahmen einer Verkehrskontrolle, dass ich Vorbestraft und auf Bewährung bin?

Ich freue mich auf Ihre Antworten!

Vielen Dank.





-- Einsatz geändert am 28.10.2004 17:57:21

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Sehr geehrter Ratsuchender,
ein Bewährungswiderruf kommt u.a. dann in Betracht, wenn der Verurteilte in der Bewährungszeit eine Straftat begeht. So wie Sie den Fall schildern wird Ihnen kaum eine Straftat nachzuweisen sein.

Regelmäßig werden Drogentests bei Verkehrskontrollen nur dann durchgeführt wenn bei einzelnen Fahrzeugführern der Verdacht besteht unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen zu haben oder bei groß angelegten Kontrollen an Wochenenden oder nach Großereignissen wo eine größere Anzahl von Konsumenten erwartet wird.

Die Polizei hat grundsätzlich die Möglichkeit Einsicht in entsprechende Register zu nehmen. Bei einer normalen Verkehrskontrolle, bei denen Führerschein, Fahrzeugschein und Personalausweis überprüft werden, wird keine Information über Vorstrafen und/oder offene Bewährungen eingeholt.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Calsow
Rechtsanwalt
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