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Bewährungsaufstieg


14.11.2007 09:45 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Ich arbeite im öffentlichen Dienst, Vergütungsgruppe IIa seit zusammen jetzt 8 1/4 Jahren auf der Basis wiederholt befristeter Arbeitsverträge. Die Verträge laufen zusammenhängend jetzt die letzten 6 1/4 Jahre. Zuvor lief eine zweijährige Beschäftigung beim selben Arbeitgeber; zwischen den Beschäftigungen lag allerdings eine zweijährige Pause. Die derzeitige Befristung endet 09/08. Es mag sich bei den Arbeitsverträgen um rechtswidrige Kettenarbeitsverträge handeln oder auch nicht; das kläre ich ggf. bei Auslaufen des letzten Vertrages binnen drei Wochen danach ggf. vor dem Arbeitsgericht. Aber Frage: habe ich nicht langsam Anspruch darauf, wegen Bewährung z. B. nach Ib höhergruppiert zu werden? Bitte ggf. mit kleiner Fundstelle antworten. Danke!



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Sehr geehrter Fragesteller,

nach § 23a BAT erfolgt ein Bewährungsaufstieg, wenn sich der Angestellte den "aufgetretenen Anforderungen gewachsen gezeigt" hat und wenn die vorgeschriebene Bewährungszeit ununterbrochen (mit Ausnahmen, z.B. Elternzeit etc.) zurück gelegt wurde. Eine anderweitige Unterbrechung von 6 Monaten ist unschädlich, 2 Jahre dürfte jedoch problematisch sein, es sei denn Sie waren in dieser Zeit bei einem anderen öffentlich-rechtlich organisierten Arbeitgeber beschäftigt.
Die Dauer der Bewährungszeit entnehmen Sie der Anlage 1a (Tei 1) zum BAT. Dort sind für die verschiedenen Vergütungsgruppen die Bewährungszeiten festgelegt, wobei auch die "Schwierigkeit, Bedeutung und hochwertige Leistung" der konkreten Tätigkeit eine Rolle spielt. Des Weiteren hängt die Bewährungszeit auch von der Art der Ausbildung und des Ausbildungsabschlusses ab. Die Bewährungszeiten variieren zwischen 6, 11 und 15 Jahren. Auch für die von Ihnen genannten Vergütungsgruppen IIa bzw. Ib gibt es eine Vielzahl von Variationen.
Sie können also dort nachschauen, wie Sie einzustufen sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de





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