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Bewährungsaufstieg


08.02.2006 21:37 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Seit 01.09.2002 bin ich beim Kreisjugendamt beschäftigt. Die Stelle war hausintern ausgeschrieben und war nach Vb/IVb bewertet. Ich wurde hausintern auf die Stelle abgeordnet. Aus diesem Grund habe ich nicht die Vergütung sondern lediglich die Zulage erhalten, da dies eine Vertretungsregelung sein sollte. Seit 01.06.2004 bin ich offiziell dem Jugendamt zugwiesen und mein Arbeitsvertrag wurde entsprechend auf die o.g. Vergütungsgruppe geändert. In Zusammenhang mit der Einstufung in den neuen TVöD soll nun mein Bewährungsaufstieg wegfallen.
Meine Frage konkret:

Wird die Zeit, in der mir lediglich die Zulage gezahlt wurde auf den Bewährungsaufstieg nicht angerechnet, obwohl die höherwertige Tätigkeit seit dem 01.09.2002 ausgeübt wurde?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Die Bewertung der Tätigkeiten richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen der Vergütungsordnung, in der alle Tätigkeitsmerkmale für die Vergütungsgruppen und die dazugehörigen Fallgruppen aufgelistet sind.

Maßgebend hierfür ist die Eingruppierung in die jeweilige Vergütungsgruppe. Da Sie hinsichtlich der höherwertigen Tätigkeit "nur" eine Zulage erhalten haben, aber keine Eingruppierung in eine höherwertige Tätigkeit ist diese Zeit nicht auf den Bewährungsaufstieg anrechenbar. Eine Höhergruppierung ist zudem von der Zustimmung des Personaldezernates abhängig.

Ich bedaure Ihnen hier kein bessere Nachricht geben zu können. Möglicherweise ist es hilfreich, wenn Sie sich an den zuständigen Personalrat wenden, insbondere dann wenn die Änderung Ihrer Vergütungsgruppe bewußt verzögert wurde.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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