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Bewährungs wiederruf

17.06.2012 18:33 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Guten tag

und zwar wurde ich am 15.12.2011 zur einer Bewährungstrafe von 1 jahr und 9 monaten auf 3 jahre verurteilt 8 monate zuvor hatte ich in Uhaft verbracht. auflage der bewährung ist es unter der elektronischen fußfessel zu sein und im betreuten wohnen aktiv mit zuarbeiten und eine schuldnerberatung zu kontaktieren. jetzt habe ich ein brief vom gericht erhalten wo drinne steht:

Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, die ihnen bewilligte Strafaussetzung zur Bewährung zu wiederrufen.

Sie haben den ihnen erteilten Auflagen gröblich bzw. beharrlich nicht genügt.

Ihre Angaben, daß sie berufstätig sind, sind sehr zweifelhaft, möglicherweise sind alle von ihnen vorgelegten unterhalgen gefälscht. Bei der Schuldnerberatung sind sie nicht bekant dies alles soll erörtert werden.

Beruftätig war ich leider wurde ich gekündigt wegen krankheit war ein minijob und wegen der schulden habe ich leider nichts handfestes da gegen alle mahnbescheide wiederspruch eingelegt wurde meine frage ist was mich bei der anhörung erwartet, mein bewährunghelfer kommt auch und mein betreuer vom betreuten wohnen auch ich halte mich auf die auflagen der fußfessel gibt keine beschwerden und im betreuten wohnen arbeite ich auch mit weiss halt nicht ob wen die bewährung wiederrufen wird werde ich dan gleich abgeführt?

Viel dank schon mal für ihre antwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Der anberaumte Termin stellt die Anhörung gem. § 453 Abs. 1 Satz3 StPO dar. In diesem Termin können/sollen Sie alle Argumente vorbringen, die gegen die Annahme der Staatsanwaltschaft sprechen. Das Gericht wird prüfen, ob Sie die Auflagen erfüllt haben bzw. wenn nicht ob Entschuldigungsgründe vorliegen.

Nach dem geschilderten Sachverhalt sollten Sie den Arbeitsvertrag von Ihrem Minijob nebst Kündigung sowie die sonstigen Bewerbungsbemühungen (Bewerbungen und Absagen) vorlegen. Hinsichtlich der Schuldenproblematik sollten Sie die Schuldnerberatungsstelle benennen, sofern Sie eine aufgesucht haben. Wenn nicht, dann sollten Sie Ihre sonstigen Bemühungen zur Entschuldung vorbringen bzw. damit argumentieren, dass gegen die Mahnbescheide Widerspruch eingelegt wurde, da Sie davon ausgehen die Forderungen sind unbegründet.

Sollte sich die Darstellung der Staatsanwaltschaft nicht bestätigen, dann müssen Sie wohl auch nicht mit einem Widerruf rechnen.

Eine sofortige Inhaftierung erfolgt in der Regel nicht während der Anhörung, es sei denn es besteht die Gefahr, dass Sie weitere Straftaten begehen oder Fluchtgefahr besteht, kann das Gericht nach § 453 c StPO noch vor Rechtskraft eines Bewährungswiderrufsbeschlusses eine Haftbefehl erlassen.

Gegen einen evtl. Widerruf der Bewährung haben Sie gem. § 453 StPO das Rechtsmittel der Beschwerde bzw. sofortigen Beschwerde. Bis zur Entscheidung über das Rechtsmittel, vorbehaltlich eines Erlasses nach § 453 c StPO, muss die Haft nicht angetreten werden.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

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