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Bewährung in gefahr?


30.07.2008 08:38 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Guten Tag,
dies ist meine Sorge:

und zwar war ich vom 17.03.2006-17.3.2008 auf Bewährung(6 monate auf 2 Jahre),diese ist jetzt um (habe den Straferlass bekommen Ende April ).Bin dann am 06.12.2006 als auch am 28.01.2008 Schwarz gefahren,habe aber Ende Mai 2008 die Anzeige von der Polizei bekommen wo ich mich zu äussern sollte,habe dann in diesen Brief angekreuzt: das ich die Straftat zugebe und mit einer Geldstrafe einverstanden bin." So,am 24.07.2008 bekam ich anschliessend Post vom Gericht zum Hauptverfahren vor Gericht.
Ausserdem stand in meinem Straferlass folgendes:
Gemäß paragraf 100 JGG wird der Strafmakel als beseitigt erklärt.

Jetzt meine Frage:
da die Anzeige erst nach meiner Bewährung zustande kam;aber das Schwarzfahren in der Bewährung passierte,möchte ich bitte wissen,ob das Gericht meine Bewährung wiederrufen werden kann oder ähnliches? Oder vielleicht ich eine Geldstrafe "lediglich" bekommen könnte.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

nach einem Straferlass gem. § 26a JGG ist ein Widerruf nicht mehr möglich.
Eine gesetzliche Regelung, entsprechend § 56g Absatz 2 StPO, wurde nicht in das JGG übernommen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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Nachfrage vom Fragesteller 30.07.2008 | 09:07

Vielen Dank für Ihre Antwort,sie hat mir sehr geholfen.
Welche Strafe ist den möglich bei meiner jetzigen verhandlung?
In der Anklage stehen folgende §:
vergehen nach §§ 265a,248a 53 STGB

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.07.2008 | 09:15

Sehr geehrte Fragestellerin,

ohne Kenntnis was Ihnen genau vorgeworfen wird, was davon zutreffend ist und was Ihnen nachgewiesen werden kann, kann eine seriöse Prognose über das zu erwartende Strafmaß nicht abgegeben werden. Insbesondere nicht ohne Akteneinsicht genommen zu haben.

Sie sollten daher einen Strafverteidiger mit Ihrer Vertretung beauftragen, da die Bewährung nicht widerrufen werden kann, aber indirekt möglicherweise in das Strafmaß der neuen Verurteilung miteinfließen könnte.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

Ergänzung vom Anwalt 30.07.2008 | 09:07

Es muss natürlich § 56g Absatz 2 StGB heißen. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -
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