Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Beurkundung Grundschuld-Kosten, Schlechterfüllung des Vertarges durch das Notariat


30.10.2005 06:02 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Wir hatten auf die schelle eine Grundschuld für eine Umfinanzierung eintragen lassen wollen. Febr.2005
Der Notar bekam alles was nötig ist.
Wir hatten einen Grundschuldbrief (war mal ein pfandrecht v.Quelle/für Quelle, meine Faru hatte irgendwann einen Quelleshop, damit als Warensicherheit für Quelle entweder ein Abzug der Verkaufspov oder eine Sicherheit geleistet werden sollte, hatten wir einen Grundschuldbrief erastellen lassen und abgegeben)
Nach Beendigung wurde er wieder zurückgegeben.
Den hatten wir noch in der Hand.
Den mußten wir löschen lassen (Bedingung der Bank, würde ich heutzutage niemals mehr machen lassen ist einmal bezahlt und immer mal wieder zu gebrauchen.)

So nun das Problem.
Der Notar machte seine Arbeit und das Problem fing an, denn das Grundbuchamt erkannte die Löschungsbewilligung der ehemals Quell... nicht an, da diese jetzt umfirmiert waren, somit mußte der neue Quelle-Name dieses freigeben. Das könnte aber nur der Quelle-Hausnotar.
Diese würden sich monatl. terminlich treffen.
Wir standen aber unter Zeitdruck, denn ein eintrag in Abt.Ii stand bevor(Androh. Zwangsversteigerungsvermerk) der Altbank.
Alles das wußte der Notar.
Im Notariat hätte man darauf achten müssen, dass diese Urkunde älter war, dass die Löschungsbewilligung durch den Nachfolger erlassen war und das dieses beides nichtz zusammen passte.
ich hatte geduldig gewartet, aber irgendwann wurde es mir wegen der droh. ZwVerst Eintrg. zu heiß und machte alles persönl. schneller,direkt / selber.
Quelle informiert, nachtelef. Grundb.Amt hier nachgesetzt, Notar /Büro/ daruf hingewiesen, weil alles nicht lief. Der Notar bekam immer alle Schreiben(in kopie. Nach 4 Wochen war es geschafft. Der Notar hatte schon drei Wo. gebraucht, ob. das grundb.Amt vor der Tür ist.

Meine Farge:
Steht dem Notar die volle Kostennote zu?? 450,-€
ich bin stinkensauer, habe mich zwar wieder abgeregt, die Magengeschwüre haben sich zurückgebildet...

Oder kann man verhandeln??
Schlechterfüllung des Vertrages??
Kontaktaufnahem

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Herr *****,
es ist sicherlich schwierig, den Notar in Ihrer Sache in Haftung zu nehmen. So lapidar es klingen mag, aber ein Schdensersatz ist (zum Glück) mangels Schadens Ihrerseits ausgeschlossen. Ein materieller Schaden ist bei IHnen ja nicht erkennbar.

Auch eine Schlechterfüllung spricht zunächst einmal nicht gegen das Entstehen einer Gebührenforderung des NOtars. Dies gilt jedenfalls dann, wenn es sich hierbei um eine sog. Geschäftsbesorgung handelt. Der Geschäftsbesorgung ist nämlich eine qualitative Beurteilung der Arbeit, also eine Gewährleistung, unbekannt. Der Mandant ist hierbei auf Schdensersatzansprüche angweisen, gegen welche das Notarhonorar aufgerechnet werden kann.

Im Einzelfall kann der Notarvertrag aber auch als Werkvertrag eongeordnet werden. Dies gilt immer dann, wenn es den Parteien erkennbar darum ging, dass ein bestimmtes Ergebnis der Arbeit geschuldet war und nicht die fachliche Bemühung hierum. Bei der Beantragung einer Löschungsbewilligung lässt sich dies vertreten, weil diese regelmäßig bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzuzngen erteilt wird.

Der Werkvertrag lässt sich zwar jederzeit durch Kündigung beenden, dem Notar ist dann aber die Möglichkeit der Nachbesserung zu geben bzw. eine FRist zur ERfüllung zu setzen. Geschieht dies, wird zwar die gebühr des Notars fällig, aber nur unter Abzug ersparter Aufwendungen. Auch bei der Geschäftsbesorgung hätte für einen Rücktritt dem Notar noch eine Frist gesetzt werden müssen, deren ABlauf zunächst abzuwarten war.

Ich rate Ihnen, auf den NOtar mit einem Vergleichsvorschlag zuzugehen und auf seine möglicherweise ersparten Aufwendungen zu verweisen. Sie sollten ihm eine Begleichung der hälftigen Rechnung anbieten und darauf verweisen, dass sie die Angelegenheit letztlich erledigten und hierbei Kosten und Aufwendungen hatten (wenn dies stimmt).

Bitte kommen Sie bei Rückfragen auf jederzeit auf mich zu.

Mit freundlichen Grüßen
RA Christoph Strieder
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER