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Betrugsversuch und Urkundenfälschung ?

04.02.2015 11:10 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag

Ich wollte mich bei einem Fong für ehemalige Heimkinder anmelden .Leider war die Anmeldefrist im August vorigen Jahres abgelaufen. Ich war wirklich im Heim und bin deshalb auch ein geschädigter.Ich habe eine Mail an das Bundesministerium gemacht und meine Lage erklärt und gefragt was man braucht um noch Hilfe von diesem Fong zu bekommen.Mir wurde mitgeteilt das ich ein Attest brauche in dem mir ei Therapeut bestätigt das ich nicht in der Lage war mich zu melden aus Psychischen gründen.
Zeitgleich wollte ich eine therapiemachen und bat eine Therapeutin mir ein schreiben zuschiken in dem sie mir einen Therapiplatz bestätigte .
Ich habe aus dem Internet einen Text runtergeladen in dem Attestiert wird das irgendeiner nicht in der Lage war sich aus psychischen gründen anzumelden.
Den Text kopierte ich in Geistiger Umnachtung in das Anschreiben der Therapeutin und sendete das an das Bundesministerium.Heute bekamm ich eine Mail von der Therapeutin :

Sehr geehrter XXXX,
leider haben sie ja meine Gutgläubigkeit ausgenutzt. Auf schnellem Weg habe ich Ihnen eine Bestätigung für einen Therapieplatz bei mir bescheinigt. Heute erhielt ich einen Anruf vom Familienministerium, mit der Angabe, dass sie bei mir seit Juli letzten Jahres in Therapie sind. Leider konnte ich das nicht bestätigen!!!
Ich wünsche Ihnen, dass sie einen ehrlichen Weg finden auf ihrem Lebensweg, da nur ein solcher Weg zum Schluss ins Glück führt. Alles Gute.
Mit freundlichen Grüssen


Danach hab ich mich förmlich Entschuldigt bei der Dame vom Amt und die hat das geschrieben :

Sehr geehrter XXXXX,
leider haben sie ja meine Gutgläubigkeit ausgenutzt. Auf schnellem Weg habe ich Ihnen eine Bestätigung für einen Therapieplatz bei mir bescheinigt. Heute erhielt ich einen Anruf vom Familienministerium, mit der Angabe, dass sie bei mir seit Juli letzten Jahres in Therapie sind. Leider konnte ich das nicht bestätigen!!!
Ich wünsche Ihnen, dass sie einen ehrlichen Weg finden auf ihrem Lebensweg, da nur ein solcher Weg zum Schluss ins Glück führt. Alles Gute.
Mit freundlichen Grüssen

Soll ich eine Selbstanzeige machen oder was meint ihr wie ich da weiter vorgen soll .

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grund Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass Sie nach Ihren Ausführungen „Danach hab ich mich förmlich Entschuldigt bei der Dame vom Amt und die hat das geschrieben :" das wiederholt haben, was die Therapeutin Ihnen schrieb. Daher möchte ich Sie bitten, dass Sie die Antwort der Dame vom Amt ergänzen. Darauf bezieht sich sicherlich Ihre Frage. Dann kann ich auf Ihre Frage eingehen.

Nachfrage vom Fragesteller 04.02.2015 | 11:34

Hallo XXXXX,

zunächst einmal: Respekt und Dank für Ihre Ehrlichkeit. Ich denke, es alles andere als selbstverständlich, dass Menschen derartige Fehler so offen zugeben – umso mehr verdient ein solcher Schritt Anerkennung.

Ich will auch offen zu Ihnen sein: Wir hatten in der Zwischenzeit bereits bemerkt, dass Ihr „Attest" nicht wirklich von der Psychotherapeutin Frau Blabla stammte. Daher hätte ich Ihnen heute geschrieben, dass in Ihrem Fall leider keine Anerkennung als Härtefall möglich ist, da kein Nachweis für das Vorliegen eines Anerkennungsgrundes erbracht wurde. Da Sie nun Ihren Antrag zurückgezogen haben, erübrigt sich das.

Bleibt mir nur, Ihnen von Herzen alles Gute zu wünschen. Ich hoffe sehr, dass es Ihnen gelingt, die Erlebnisse von damals zu verarbeiten und dass Sie so damit leben lernen, dass Ihr heutiges Leben mit Ihrer Familie und Ihre Zukunft nicht allzu sehr darunter leiden. Ich habe keine Fachkenntnisse in der Richtung, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass eine Therapie hierbei bestimmt helfen kann. Ich weiß auch, dass es spezialisierte Therapeuten für Problemlagen wie die Ihre gibt – vielleicht fragen Sie aber einfach mal bei der Psychotherapeutenvereinigung Baden-Württemberg nach, ob man Ihnen jemanden empfehlen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.02.2015 | 11:50

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die zügige Ergänzung.

Da Ihre Frage nicht auf die strafrechtliche Würdigung, sondern vielmehr auf Ihre Vorgehensweise gerichtet ist, will ich auch gezielt hierauf antworten. Ob hier ein Betrugsversuch etc. vorliegt lasse ich daher, Ihr Einverständnis vorausgesetzt außen vor.

Das Schreiben der Dame vom Amt deutet nicht darauf hin, dass Sie beabsichtigt, die Angelegenheit anzuzeigen, da Ihr bewusst zu sein scheint, dass Sie in der Vergangenheit viel erlebt haben. Auch die Ausführungen der Therapeutin deuten nicht darauf hin. Es kann natürlich nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass dennoch eine Anzeige erfolgt. Aber: Warum schlafende Hunde wecken? Daher ist meine Empfehlung, dass Sie selbst Ihre Verhaltensweise nicht zur Anzeige bringen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen bei Ihrer Entscheidung behilflich sein konnte und wünsche Ihnen alles Gute.

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