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Betrugsversuch?


| 20.09.2007 10:21 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich bin seit 2 Jahren geschieden. Mein Ex-Mann und ich hatten gemeinsam ein Haus, für das wir beide als Darlehensnehmer verbindlich waren. Zur Tilgung des Darlehens war eine auf mich laufende Lebensversicherung an die Bank abgetreten worden. Die Beiträge zur Versicherung habe ich selbst gezahlt.
Nun endlich konnten wir das Haus verkaufen. Um die ganze Darlehenssumme zurückzahlen zu können, musste ich die Lebensversicherung kündigen. Aus dem Rückkaufswert geht ca. ein Drittel an die darlehensgebende Bank. Es verbleibt ein Überschuss von ca. 24000 €, für den nur ich anspruchsberechtigt bin, da auf einen Zugewinnausgleich (bisher) von beiden Seiten bei der Scheidung verzichtet wurde.
Mein Ex-Mann meint nun, ich müsse ihm die Hälfte abgeben. Deshalb hat er am Abend vor dem Notartermin mit den Käufern von mir verlangt, ich solle ihm schriftlich zusichern, dass ich ihm die Hälfte abgebe, sonst sonst lasse er den Verkauf platzen. Ich sah mich daraufhin genötigt, ein Schriftstück zu verfassen, aus dem eindeutig hervorgeht, dass eben dieses nur auf Drängen seinerseits entsstand und von mir nur als Vorschlag angesehen wird.
Nach Abschluss des Kaufvertrages und dem vom Notar eingeleiteten Abwicklungsprocedere hat die darlehensgebende Bank eine andere Bank mit der Abwicklung der Zahlungsmodalitäten beauftragt. In dem Zeitraum, die nötig waren, um alle Unterlagen von der einen zur anderen Bank zu schicken, hat mein Ex-Mann nun (ohne mein Wissen) bei der mit der Abwicklung beauftragten Bank angerufen, um die Auszahlung des Überschusses aus meiner Lebensversicherung auf sein Konto überweisen zu lassen. Dabei hat er offensichtlich verschwiegen, dass wir geschieden sind, ich meinen Familiennamen und meinen Wohnort gewechselt habe. Da die Bank allerdings meine Unterschrift als Versicherungsnehmer braucht, musste mein Ex-Mann sich an mich wenden. Dadurch ist dieser Schwindel aufgeflogen und ich konnte (hoffentlich erfolgreich) bei der Bank intervenieren.
Ich sehe das Verhalten meines Ex-Mannes als Betrugsversuch an.Kann ich mich durch eine Anzeige gegen ihn wehren? Wenn ja, an wen müsste ich mich wenden?

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Sehr geehrte Ratsuchende,



hier könnten Sie in der Tat eine Anzeige machen und sollten sich dann dazu an die örtliche Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht August-Bebel-Strasse 15-20, 18055 Rostock wenden.

Hierzu sollten Sie den geamten Vorgang schriftlich darlegen und auch entsprechende Beweismittel (Schreiben, Vereinbarung) in Kopie mit einreichen.

Allerdings vermute ich, dass die Staatsanwaltschaft hier das Verfahren einstellen wird, da es eher familienintern ist und der Schaden - sofern Sie erfolgreich interveniert haben - nicht entstanden ist.

Kosten entstehen Ihnen dabei dann nicht weiter.

Daher sollten Sie überlegen, ob sich der Aufwand dann tatsächlich lohnen wird, da durch diese Anzeige wahrscheinlich nichts erreicht, aber die offenbar angespannte Stimmung noch aufgeheizt wird.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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