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Betrugsverdacht: PC und fremder Datenträger beschlagtnahmt

04.05.2016 11:55 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: In Strafverfahren sollte eine Stellungnahme grundsätzlich erst nach Akteneinsicht abgegeben werden. Die Akteneinsicht kann nur durch einen Rechtsanwalt erfolgen.

Im Sommer letzten Jahres durchsuchte die Kripo meine Wohnung wegen vermeintlichen Betrugsverdachts und zeitgleich bei einem anderen Verdächtigen 400 km entfernt.
Es wurden sämtliche in den Räumen befindliche PCs und Datenträger beschlagnahmt.
Einen Tag vorher erhielt ich nach wochenlangen Poststreik eine große Zahl an Postsendungen, darunter auch einen USB Stick in einem Umschlag ohne Absender. Aus zeitlichen Gründen kam ich erst am nächsten Tag dazu die Postsendungen zu sichten.
Der USB Stick lag offen neben meinem PC ohne dass ich den Datenträger jemals angeschlossen oder gesichtet hätte. Ich weiß also nicht was drauf ist. Ich habe bei der Durchsuchung sofort darauf hingewiesen, dass der USB Stick nicht mir gehört und den Ermittler nochmals nachträglich telefonisch darüber informiert und dieser einen Vermerk zur Akte machte. Ich befürchte, dass hier belastendes Material drauf könnte und mir jemand ein "Ei ins Nest gelegt" hat. So unter dem Motto: Wir haben das Schnitzel im Kühlschrank gefunden, also hast du auch das Schwein geschlachtet. Auf allen anderen Datenträgern und PC kann nichts Tatrelevantes drauf sein. Meine Frage: Wie kann ich diesen Verdacht entkräften bzw. welche Möglichkeiten habe, ich feststellen zu lassen, dass der USB Stick nicht mir gehört, weil ich ihn nie benutzt habe.
04.05.2016 | 12:33

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

mein Rat - im Rahmen dieses Forums - kann nur lauten, so schnell als möglich einen Verteidiger zu beauftragen. Nur der Verteidiger kann nämlich Einsicht in die Ermittlungsakte nehmen. Ich würde einem Beschuldigten grundsätzlich davon abraten, eine Stellungnahme abzugeben, ehe nicht bekannt ist, wie der Ermittlungsstand ist. Bei Ihnen ist dies aber umso wichtiger, als Ihnen - wie Sie selbst schreiben – nicht bekannt ist, was sich auf dem Stick befindet. Stellen Sie sich vor, die Auswertung des Sticks legt (jedenfalls für die Ermittlungsbehörden) den Schluss nahe, es sei doch Ihr Stick. Dann könnten Ihnen Ihre bisherigen Ausführungen, der Stick sei Ihnen von einer unbekannten Person zugeschickt vor, als Schutzbehauptung gewertet werden, und dazu führen, dass sich ein Verdacht gegen Sie erhärtet. Hierbei sollten Sie auch beachten, dass Ihr Vortrag – auch wenn er zutreffend ist – objektiv betrachtet erst einmal wenig glaubwürdig ist.

Sie haben auch keinerlei Vorteile dadurch, wenn Sie jetzt schon darlegen, dass es nicht Ihr Stick ist. Wenn Sie die Akten kennen, und diese mit Ihrem Verteidiger besprochen haben, und sich dann objektive Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Ihnen der Stick tatsächlich „untergejubelt" worden ist, können Sie dies immer noch geltend machen. Aber - und da wiederhole ich mich – von „Schnellschüssen" ist unbedingt abzuraten.

Gerne stehe ich Ihnen als Verteidiger zur Verfügung. Sollten Sie Fragen zu einer eventuellen Beauftragung haben, schlage ich vor, dass Sie sich telefonisch an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Diana Blum
Rechtsanwältin


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