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Betrugsanzeigen wg. Nichtliferung von Waren


17.09.2005 20:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo!

Meine Ehefrau und ich haben ein Zoogeschäft geführt, mit Online-Shop. Leider ist das Geschäft schlecht gelaufen, so daß wir dieses schließen mussten. Da meine Frau überwiegend im Geschäft gearbeitet habe habe ich alle Dinge rund um das E-Business, also Online-Shop, Auktionen etc... erledigt.

Da ich vorher schon verschuldet war und in meiner Jugendzeit eine Verurteilung (90 Tagessätze) wegen Betruges hatte lief das Geschäft auf meine Frau.

Nun konnten wir in der Endphase einige Waren nicht ausliefern, die allerdings per Vorkasse bezahlt wurden bzw. angezahlt wurden. Wir haben uns zwar bemüht den Kunden diese Beträge zurückzuersttaten, was uns leider nicht in allen Fällen möglich war. Nun haben mich einige Kunden wegen Betruges angezeigt, da Email-Verkehr und Verhandlungen mit mir geführt wurden. Inhaberin war aber die ganze Zeit meine Frau, ich war dort nur angestellt (geringfügig).

Nun suche ich anwaltliche Vertretung um diese Angelegenheiten zu klären, ich weiß momentan noch nicht einmal genau wieviele Anzeigen gegen mich laufen, es kamen nur 2 Briefe per Post und eine Mitteilung das weitere Ermittlungen laufen würden.

Da das Gewerbe ein Einzelgewerbe (also keine GmbH o.ä.) war haben wir keinen offiziellen Konkurs angemeldet, nur unser Kunden per Email über die Schließung informiert und eine Kontaktadresse für die weitere Abwicklung angegeben.

In diesem Fall wäre mir sehr an einer weiteren Vertretung gelegen, vielen Dank!

-- Einsatz geändert am 18.09.2005 12:19:29

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Sehr geehrter Ratsuchender,

zum derzeitigen Zeitpunkt ist eine genaue Beurteilung Ihres Falles noch nicht möglich. Hierzu wäre es erforderlich, wenn Ermittlungen gegen Sie eingeleitet worden sind, einen Kollegen vor Ort zu beauftragen, der dann für Sie Einsicht in die Ermittlungsakten beantragen kann. Erst mit diesen Kenntnissen wird s möglich sein, genauere Angaben zu den Vorwürfen und einer möglichen Strafbarkeit und dann ggf. zur Zweckmäßigkeit eines Vorgehens zu machen.

Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass für eine Betrugsstrafbarkeit eine vorsätzliche Täuschung und eine vorsätzliche Veranlassung zu einer Vermögensverfügung (Zahlung) in Täuschungsabsicht erforderlich ist. Da Sie jedoch offenbar vorhatten, die bezahlten Waren zu liefern und sich bei Unmöglichkeit der Lieferung ernsthaft um eine Rückzahlung bemüht haben, dürfte es vermutlich an der Erfüllung des Betrugstatbestandes mangeln.

Ob und inwieweit hier andere Straftatbestände berührt sein könnten, wird sich aber wie gesagt erst nach genauerer Prüfung der Fakten und Akteneinsicht sagen lassen. Sie sollten daher tatsächlich frühzeitig, spätestens aber dann, wenn Anklage gegen Sie erhoben werden sollte, an einen Kollegen vor Ort wenden.

Zu der von Ihnen gewünschten weiteren Vertretung lässt sich sagen, dass dies selstverständlich auch von mir übernommen werden könnte; generell müssen Sie sich aber darüber bewusst sein, dass bei einer Vertretung durch einen Anwalt außerhalb Ihres Gerichtsbezirks mit zusätzlichen Kosten zu rechnen ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen.

Mit fcreundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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