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Betrug'angeblich'


| 14.02.2007 19:46 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von



Hi,

ich habe bei einen Forum etwas angeboten zum kaufen.

Es hat auch jemand was gekauft.
Leider konnte ich die Ware damals nicht versenden,weil ich sie dann defekt war.

Da habe ich der Käuferin nur die Hälfte der Babysachen geschickt.

Jetzt,will sie ne Anzeige machen,weil dass Angeblich betrug wäre.
Ich wollte ihr die Hälfte von den Geld wieder überweisen,aber dass will sie nicht.

Es handelt sich hier um 16,00€

Was soll ich tun,wenn die Anzeige kommt?

Habe keine Lust im Knast zu kommen.

Habe eine Tochter von 5.Monaten.

Bitte Helft mir.
danke
14.02.2007 | 21:23

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für die Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn die Sache erst nach Abschluß des Kaufvertrages defekt war, ist kein Betrug gegeben. Sie haben sich damit nicht strafbar gemacht.

Zudem würde ein Strafverfahren bei einem Schaden von 16 € mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wegen mangelndem öffentlichem Interesse eingestellt werden.

Zudem würde ein Schaden von 16 € niemals eine Haftstrafe rechtfertigen.

Sie sollten, wenn die Sachen gebraucht waren, der Käuferin erneut den Sachverhalt schildern und erneut die Überweisung der 16 € anbieten, möglichst schriftlich per Einschreiben.

Wenn die Sachen neu waren, sollten Sie der Käuferin die Übersendung von neu gekauften Ersatzsachen anbieten.

Wenn die Anzeige kommt, werden Sie voraussichtlich polizeilich vernommen. Dazu werden Sie aufgefordert, auf die Polizeiwache zu kommen. Ich rege an, dieser Aufforderung zu folgen und der Polizei ruhig und sachlich den Vorfall zu schildern. Insbesondere sollten Sie (das ist das Wichtige!!) das Angebot der Rücküberweisung des Geldes und den plötzlichen Defekt des Kaufgegenstandes darlegen, am besten durch schriftliche Belege der entsprechenden Briefe oder Mail.
Auch sollten Sie dann einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens hinzuziehen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose NAchfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 14.02.2007 | 21:36

Hi,

danke für ihre Schnelle Rückantwort.

Es ist einfach so,die sachen waren gebraucht gewesen.

Und sie hat die Hälfte der Babysachen.
Zum Teil neuwertig.

Siehe Zitat:

Hallo

Ich gebe mit sicherheit ihnen keine Bankdaten. Sie belügen mich und andere Käufer von vorn bis hinten. Ich hätte eigendlich keine Probleme wenn wirklich mal was dazwischen kommt, z.b. autounfall, computerproble, Packet zurück weil falsche adresse drauf geschrieben, Kind vom Wickeltisch gefallen, e.c.t sollche dinge können mal passieren. Wie schon gesagt ich werde morgen anzeige machen, denn ich fühle mich total verrascht und für blöde gehalten und dies kann nicht angehen. Solch ein dreister verkäufer ist mir noch nicht unter gekommen und muss so leid mir das auch tut, bestraft werden. Mein Mann drängelt auch darauf , das ich eine anzeige mache. Sie müssen ja denken, das wir käufer total bescheuert sind und das kann nicht sein. Ich bekomme selber nur harz 4, habe 2 kinder zuernähren und bin schwanger. Für mich reicht es.

Auch laut redaktion haben sie gesagt (habe die mail auch bekommen) das sie bis zum 14.2. 07 Zeit hätten die ware zuversenden. Warum nehmen sie die letzte Changse nicht ernst? Ich habe ihnen lange genug Zeit gegeben. Es ist jetzt nicht mehr mein Problem. Mein guter wille habe ich gezeigt, das sie nichts wahr nehmen ist nicht mein Problem.

und noch was: Sie fragen mich wegen den Bankdaten, und habe mich mehrmals gefragt ob das Packet angekommen ist? Für mich ist das Hartnäckiger betrug, werden auf strafrechtlicheverfolgung, einleiten. Nur das sie bescheid wissen. Es reicht!!!



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.02.2007 | 21:51

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für die Mitteilung des Zitates.

Wenn die Käuferin trotz Hinweises auf den plötzlichen Defekt auf Übersendung besteht, können Sie natürlich auch die defekten Sachen übersenden.

Wenn die Sachen gebraucht waren, hat die Käuferin nur Anspruch auf die angebotenen Sachen.

Es ist von einer Redaktion die Rede. Ich vermute, dass es sich um den Betreiber des Forums handelt. Dementsprechend rege ich an, diesen als einen Vermittler einzuschalten und ihm den Sachverhalt und das Angebot der Gelderstattung darzulegen.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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