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Betrug u. Provisionserschleichung


16.07.2005 14:53 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren Anwälte,

bis vor ca. 12 Monaten war ich bei einem Finanzdienstleister, einem Strukturvertrieb, auf (schein-)selbstständiger Basis tätig.
Aus einer Notlage heraus habe ich in 6 Fällen Verträge mit Bekannten abgeschlossen, obwohl ich wusste das diese Veträge storniert werden würden, was auch mit diesen Bekannten so abgesprochen war.
Das die Provisionen zurückgefordert werden würden war mir klar, und ich bin auch bereit zu zahlen. Nun habe ich jedoch erfahren das einer meiner Vorgesetzten mich wohl wegen Betruges und Urkundenfälschung angezeigt hat.
Nun möchte ich gerne wissen was mich erwarten kann (erhaltene Provisionen ca. 8000 € nicht vorbestraft),
und wie ich das Schlimmste abwenden kann (vielleicht eine Selbstanzeige ??).
Von der Staatsanwaltschaft habe ich noch keine Nachricht. Wäre es eventuell ein Fehler Akteneinsicht zu beantragen falls da noch gar nichts läuft ?

Vielen Dank

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst sollten Sie abwarten, ob sich die Polizei oder dei Staatsanwaltschaft überhaupt an Sie wendet. Falls ja, sollten Sie Akteneinsicht über einen Rechtsanwalt beantragen. Sie können dazu auch unseren Service unter www.net-rechtsanwalt.de (Akteneinsicht Online) nutzen.
Zuvor halte ich es nicht für förderlich, Angaben zu Sache zu machen. Sollten Sie vorhaben, alle Tatvorwürfe einzugestehen, können Sie dies nach erfolgter Akteneinsicht immer noch tun und es würde sich strafmildernd auswirken.

Zu prüfen wäre nämlich, ob eine Urkundenfälschung überhaupt vorliegt. Ihrer Schilderung kann ich dieses Delikt nicht entnehmen, soweit die Bekannten die Verträge unterzeichnet haben. Auch der Tatbestand des Betruges, muss hier nicht unbedingt erfüllt sein. Sehr entscheident wird nämlich sein, wie sich Ihre Bekannten zur Dache einlassen.

Sollte es zu einer Verurteilung wegen Betruges und ggfl. Urkundenfälschung kommen, hätten Sie mit einer Geldstrafe zu rechnen. Diese kann sich im Rahmen von 30 bis zu 90 Tagessätzen (ein Tagessatz ist dabei die Summe, welche Sie pro Tag netto verdienen) bewegen. Die Anzahl der Tagessätze ist jedoch von einer Fülle von Umständen abhängig, so dass ich hier nur eine vorsichtige Schätzung abgeben kann.

Bitte warten Sie daher ab, ob überhaupt eine Ermittlungsverfahren eröffnet wird.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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