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Betrug - selbstanzeige

18. Juni 2018 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo.

Ich befinde mich in folgender Situation : Ich habe vor ein paar Monaten einen „ Premium Snapchat Account „ angeboten auf dem man von einer Frau unzensierte Bilder und Videos sehen kann - die App löscht diese von selbst nach 24 Stunden. Nun zum Problem : das auf den Bildern und Videos war nicht ich. Die Person auf den Bildern ist aus Kanada und macht dort genau das gleiche, ich habe ihr selbst Geld dafür gezahlt.
Die geschädigten haben aber trotzdem die Bilder und Videos bekommen, für die sie gezahlt haben.
Ich habe damit ca 2000 € verdient über Paypal , im Zeitraum von Juli 2017 - April 2018
Einer der Herren, der hat mich nun vor die Wahl gestellt mich selbst anzuzeigen wegen Betrug oder er tut es, dem werde ich auch nach kommen.
Ich habe ihm und einigen anderen den Gezahlten Betrag schon zurück erstattet. Was kann jetzt alles auf mich zukommen? Und Soll ich der Polizei nur von diesem Fall, der mich anzeigen will berichten oder von allen? Ich bin 24,in meiner Ausbildung und verdiene 800€ im Monat. Ich habe noch keine polizeilichen Einträge

Einsatz editiert am 18.06.2018 22:13:24

18. Juni 2018 | 23:24

Antwort

von


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53229 Bonn
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Zunächst sehe ich hier nicht einmal den Tatbestand des Betruges nach § 263 StGB als eindeutig erfüllt an.

Die Personen haben für eine Leistung gezahlt, die Sie letztendlich auch erhalten haben. Wenn nicht konkret vereinbart worden ist, wer auf dem Bildmaterial zu sehen ist, würde ich dies eher als zivilrechtliche Problematik verordnen. Dabei haben Sie den Schaden bereits beglichen, sodass gar kein Anspruch der Gegenseite mehr besteht.

Eine Selbstanzeige würde ich daher auch nicht empfehlen. Sie müssen sich nicht selbst belasten. Falls die Person, überhaupt eine Anzeige erstattet, die Staatsanwaltschaft von einem Betrug ausgeht (in solchen Konstellation ist man damit eher zurückhaltend) und es in der Folge zu einer Gerichtsverhandlung kommt, können Sie die Tat (und keine andere, auch hier müssen Sie sich nicht selbst belasten) immer noch einräumen, um die Strafe zu mildern. Durch Rückzahlung haben Sie bereits Wiedergutmachung betrieben und damit ebenfalls einen Milderungsgrund erfüllt. Falls es zu einer Verurteilung käme, was ich für unwahrscheinlich halte, würde hier als nicht vorbestrafte Person wohl nur eine geringe Geldstrafe herauskommen im Bereich zwischen 30 und 60 Tagessätzen. Damit wären Sie auch nicht vorbestraft (erst ab 91 Tagessätzen).


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dietrich
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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