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Betrug mit Autoverkauf über mobile.de von England nach Deutschland

18.04.2013 09:09 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
über mobile.de suchten wir nach einem passenden Behindertenfahrzeug. Wir fanden ein sehr gutes Angebot, das wie sich herausstellte von einem Herren aus England inseriert worden war. "Mister Samuel Finch". Dieser gab vor früher in Deutschland tätig gewesen zu sein, nun aber zurück nach England gezogen zu sein und daher mit dem "Linkslenker" nichts mehr anfangen zu können - daher der günstige Verkaufspreis. Er sagte wir sollen eine Anzahlung von 50% leisten, er sorgt mit einem renomierten Transportunternehmen für den Transport und wenn das Fahrzeug bei uns ist verbleiben uns 5 Tage um es gründlich zu inspizieren. Wenn es uns gefällt, zahlen wir den Rest, ansonsten geht es zurück und wir erhalten die Anzahlung zurück.
Ich erhielt Unterlagen, eine Kopie des Passes vom Verkäufer und die Firmenangaben des Transportunternehmens, an die ich auch die Anzahlung soz. als Treuhänder überweisen sollte. "Loigistics Transport LLC / Birmingham"
Wir googelten alles. Das Transportunternehmen machte einen seriösen Eindruck und ist mit korrekten Daten / Adresse etc. angegeben. Also ließen wir uns auf den Handel ein, zwar mit etwas Bauchschmerzen aber das Auto war einfach wesentlich günstiger als alles was hier in Deutschland angeboten wird und wir sind nun einmal auf einen solchen Van angewiesen. Zunächst schien alles klar zu gehen, ich telefonierte auch mit Verkäufer und Transportunternehmen um mich rückzuversichern, daß alles läuft. 4 Tage nach unserer Anzahlung erhalten wir plötzlich eine email wir müssen den Restbetrag bezahlen und zwar als Transportversicherung für das Auto auf seinem Weg von Frankreich (wo es mittlerweile angeblich stehen würde) bis zu uns. Es wurde uns eine Versicherungspolice eines Spanischen Versicherers mitgeschickt. Das ging uns dann zu weit. Wir brachen die Aktion ab, weil uns nichts daran mehr glaubwürdig erschien. Ich sagte dem Verkäufer, er solle doch die Kosten für die Versichderung tragen, schließlich ist es im Moment noch sein Auto. Aber das taten sie natürlich nicht. Leider fanden wir nun auch einen Artikel im Internet, daß dies eine gängige Betrugsmasche ist. Ich habe mein Geld natürlich nicht zurück erstattet bekommen. Wir haben versucht über die Bank die Überweisung zurückholen zu lassen, was im Betrugsfall möglich ist, aber der Verkäufer (der wohl mit dem Transportunternehmen eine Person bildet) hat es sofort abgehoben. Ich habe Strafanzeige erstattet, aber es passiert nichts. Die Polizei scheint hier machtlos. Ich habe ebenfalls in England Strafanzeige erstattet, über ein Internet - Online Formular.
Meine Frage nun: ist es wirklich so leicht mit so etwas durchzukommen ? Ich habe gültige Festnetznummern vom Verkäufer und vom Transportunternehmen, wo man die beiden persönlich sprechen kann ( aber wie gesagt der Stimme nach ist es ohnehin die gleiche Person). Die Firma ist im Internet nach wie vor vertreten und das Bankkonto ist auf diese Firma eingetragen. Das sind doch so viele Adressen und Konktaktmöglichkeiten die Person zu überführen. Es kann doch nicht sein, daß in einem solchen Fall nichts unternommen werden kann. Diese Autos existieren gar nicht. Sie werden angeboten und immer nach der gleichen Masche "verkauft" - kommen nur nie an. Ganz herzlichen Dank für einen Ratschlag, was wir unternehmen können um unser Geld zurück zu bekommen.
18.04.2013 | 15:11

Antwort

von


(194)
Unnaer Str. 3
58636 Iserlohn
Tel: 02371/13000
Tel: 0172/5256958
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes, durch den Sie ausdrücklich nur eine kurze Information wollten, wie folgt.

Leider sind Sie Opfer einer recht bekannten Betrugsmasche geworden. Die Erfahrung zeigt, dass weder Ausweispapiere, noch Bankdaten zu den wahren Hintermännern führen. Insoweit werden Sie, realistisch gesehen, das Geld abschreiben können.

Zwar können Sie versuchen, in England Ihre Forderung einzuklagen. Da allerdings, ich sagte es bereits, die wahrhaft handelnden Personen nicht greifbar sein dürften, bestehen keine tatsächlichen Aussichten, Ihr Geld zurück zu bekommen.

Ich bedauere Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


ANTWORT VON

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