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Betrug i ca. 25 Fällen und urkundenfäsclschung


29.03.2006 19:07 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo,
ich habe folgendes problem,

ich bin derzeit in ca. 25 fällen angeklagt wegen betrug bzw. in zwei fällen wegen urkundenfälschung!
bei den betrugssachen geht es um zahlungen mit nichtgedeckter ec-karte und bei den urkundenfälschungen geht es um die erstellung von verrechnungsschecks....
ich muss leider sagen, das diese vorwürde auf mich auch zutreffen, und ich auch alles bei der polizei gestanden habe, desweiteren muss ich sagen, das ich schon einmal wegen betrug zu 70 stunden gemeinütziger arbeit verurteilt worden bin.
mei anliegen ist es, habe ich die möglichkeit auf einen pflichtverteidiger, udn mit was für einem strafmaß muss ich rechnen, ich habe mein leben seit dem vorfall grundsätzlich geändert, ich habe jetzt eine ausbildung befgonnen, habe den kontakt zu meinem ganzen umfeld abgebrochen indem ich mich bewegt habe als die straftaten erfolgt sind, udn habe auch einen neuen wohnsitz, und werde auch alles gesthehen vor gericht, desweiteren habe ich mich um eine schadeswiedergutmachung gekümmert.....

jetzt hat der staatsanwalt die eröffnung des verfahrens vor dem jugendschöffengericht gefordert....


habe ich eventuell die chance auf eine bewährungsstrafe???

bin für jede antwort dankbar

-- Einsatz geändert am 29.03.2006 19:19:39

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Sie bekommen u.a. einen Pflichtverteidiger gestellt, wenn das zu erwartende Strafmaß ca. ein Jahr Freiheitsstrafe oder darüber beträgt. Diese „Grundregel“ wird so oftmals auch im Jugendstrafrecht angewandt. Meiner Ansicht nach haben Sie eine Jugendstrafe zu erwarten. Die Jugendstrafe beträgt mindestens sechs Monate, vgl. § 18 Abs. 1 JGG. Wegen des nicht geringen Mindeststrafmaßes plädieren einige Juristen auch dafür, dem Angeklagten stets bereits dann einen Pflichtverteidiger zu bestellen, wenn Jugendstrafe zu erwarten ist. Deshalb sollten Sie sich ruhig schriftlich an das Gericht wenden und um Bestellung eines Pflichtverteidigers beten. Es ist nicht unmöglich, dass dieser Bitte nachgekommen wird. (Möglich ist aber auch, dass das Gericht Ihnen von sich aus einen Pflichtverteidiger bestellen wird. Dennoch empfehle ich Ihnen, dies in jedem Fall selbst bei dem Gericht anzuregen.)

II. Ob Sie Bewährung bekommen werden oder nicht, kann jetzt nicht beurteilt werden, da dies wesentlich von dem Gang der Hauptverhandlung abhängen wird. Eine Strafaussetzung zur Bewährung ist möglich bis zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Welches konkrete Strafmaß ausgeurteilt werden wird, hängt ebenfalls wesentlich vom Gang der Hauptverhandlung ab. Nach dem von Ihnen Geschilderten ist es möglich, dass die Strafe zwei Jahre nicht übersteigen wird. Zugute kommen wird Ihnen dabei, dass Sie bisher noch nicht zu einer Jugendstrafe (Freiheitsstrafe) verurteilt worden sind.
Für die Strafaussetzung zur Bewährung spricht bei Ihnen, dass Sie negative Umstände in Ihrem Leben verändert haben, dass Sie sich ferner in einer gefestigten beruflichen Situation befinden und insbesondere, dass Sie versuchen, den Schaden wieder gut zu machen. Gerade was die Schadenswiedergutmachung angeht, sollten Sie nicht locker lassen, da dies ein erhebliches Kriterium für die Strafaussetzung zur Bewährung sein kann.

III. Insgesamt rate ich Ihnen daher, sich auch selbst um die Bestellung eines Pflichtverteidigers zu kümmern (Anregung bei Gericht). Daneben meine ich, Ihnen durchaus Mut machen zu können, was die Strafaussetzung zur Bewährung angeht. Sie haben insoweit sicherlich eine Chance.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
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