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Betrug durch eine Scheinfirma


19.11.2008 16:07 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren!!Mir ist was schlimmes passiert und zwar habe ich mir ein ferneseher online bestellt,beim shop alesy shop und sofort das geld überwiesen,ein betrag von 859,59 euro.Habe den fernseher nicht erhalten und das geld bekomme ich nicht von meiner bank zurück.Nun kam raus,da es noch mehr geprellte kunden gibt,das es eine scheinfirma gewesen ist und schon ein paar strafanzeigen vorliegen,gegen diese leute!!Auch ich werde eine anzeige machen,aber das geld bekomme ich dadurch nicht wieder und habe sehr lange dafür gespart.Warscheinlich sind die leute auch schon über alle berge.Erreichen kann man da zumindest kein mehr und unter der adresse,die sie im shop angegeben haben,die adresse gibt es garnicht.Nun meine frage,wie komme ich an das geld wieder dran und wie bekommt man es wieder??

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Sehr geehrter Ratsuchender,

solange noch nicht sicher festgestellt ist, dass Sie einem Betrug aufgesessen sind, müssen Sie die Form einhalten.

Fordern Sie den Verkäufer schriftlich zur Lieferung auf und setzen Sie eine kurze Frist. Liefert der Verkäufer nicht, können Sie nach Fristablauf vom Kaufvertrag zurücktreten und den gezahlten Kaufpreis erstattet verlangen. Fordern Sie dazu den Verkäufer ebenfalls unter Fristsetzung zur Zahlung auf. Zahlt der Verkäufer dann nicht, müssen Sie die Kaufpreisrückzahlung entweder einklagen oder per Mahnverfahren geltend machen. Sobald Ihnen aus dem gerichtlichen Verfahren ein Titel vorliegt, z.B. ein Urteil oder ein Vollstreckungsbescheid, können Sie die Zwangsvollstreckung gegen den Verkäufer einleiten.

Die anfallenden Kosten können Sie erstattet verlangen, allerdings muss das Verfahren vorab durch Sie bezahlt werden. Aussicht auf Rückzahlung haben Sie dabei nur, sofern der Verkäufer tatsächlich existiert und auch greifbar ist; das Risiko, dass der Verkäufer tatsächlich nicht zahlen kann, geht dabei zu Ihren Lasten.

Ich empfehle, den Verkäufer zunächst außergerichtlich aufzufordern und Strafanzeige zu erstatten, sofern er nicht reagiert und liefert oder zahlt. Fertigen Sie Kopien Ihrer Schreiben und versenden Sie diese so, dass Sie den Zugang nachweisen können. Bevor Sie gerichtliche Schritte einleiten, sollten Sie die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten und ggfls. durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht nehmen.

Ich hoffe, Ihnen erste Anhaltspunkte gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.11.2008 | 16:49

Sehr geehrete Damen und Herren.Er ist von mir schon ein paar mal aufgefordet worden und bin von kauf zurück getreten.Keine reattionen.Es sind ja noch mehr kunden,die die ware nicht erhalten haben und es liegen ja schon mehrere strafanzeigen,gegen diesem mann vor,wegen betrug und die adresse die sie angeben haben in diesem shop,da gibt es keine firma und auch kein klingelschild an der Tür.Die polizei war auf dieser bank von dem herren,wohin das geld ging.Das konto gibt es jetzt nicht mehr und die leute sind nicht mehr auffindbar!,die dahinter stecken.Es wurden auch von andren geprellten kunden,ein einschreiben dahin geschicht,das wieder zurück kam,weil er da garnicht sässig ist.Diesen shop gibts ja auch nicht mehr,kann man garnicht erreichen,weder per email,oder telf.Dann bringt es ja auch nix da ein mahnbescheid hinzuschicken,wenns die adresse nicht gibt und der mahnbescheid an mich wieder zurück kommt.


Mit frendlichem Gruss Timo patock

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.11.2008 | 17:01

In diesem Fall bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als zunächst die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft abzuwarten und zu hoffen, dass der Verkäufer ausfindig gemacht wird.

Ich bedaure, keine anderslautende Auskunft geben zu können.

Mit freundlichem Gruß

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