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Betrug durch Testamentsvollstrecker


| 24.05.2015 13:21 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Im Testament der Mutter wurde festgelegt, dass ein Sohn ( 5 Erben ) als Testamentsvollstrecker bestimmt wurde. Festgeschrieben im Testament ist, dass derjenige, der dies zu ändern versucht auf das Pflichtteil gesetzt wird.
Nun wird festgestellt, dass der Testamentsvollstrecker dem Nachlassgericht gegenüber eine falsche und fehlerhafte Vermögensaufstellung abgegeben hat, die grosse Teile des Vermögens nicht aufführt und Schenkungen unberücksichtigt lässt. Der Sohn wurde bereits zum Testamentsvollstrecker durch das Nachlassgericht bestimmt.

Wie muss man vorgehen, um ohne auf das Pflichtteil gesetzt zu werden, diesen Testamentsvollstrecker und seine Vermögensaufstellung in Frage zu stellen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst einmal wäre es wichtig, den genauen Wortlaut der testamentarischen Verfügung zu erfahren.

In einem nächsten Schritt könnte dann das Nachlassgericht darüber unterrichtet werden, dass das von dem TV abgegebene Nachlassverzeichnis falsch ist, damit der TV aufgefordert wird, ein richtiges Verzeichnis zu erstellen.
Von sich aus entlässt das Nachlassgericht einen TV nicht, sondern auf Antrag.

Auf diese Weise besteht nicht die Befürchtung, dass ein Erbe auf den Pflichtteil gesetzt wird.

Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Nachfrage vom Fragesteller 24.05.2015 | 14:14

Nachfrage: Im Testament sind verschiedene Verfügungen getroffen, unter Anderem die Verfügung, dass der Sohn Testamentsvollstrecker sein soll und am Ende heisst es pauschal: Wer diese Verfügungen anficht, soll auf das Pflichtteil gesetzt werden. Wäre eine Meldung ans Nachlassgericht bereits ein Anfechten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.05.2015 | 17:05

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nein, eine solche Meldung käme einer Anfechtung nach meiner Auffassung nur gleich, wenn damit der Antrag nach § 2227 BGB verbunden wäre, den TV zu entlassen.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.05.2015 | 17:17

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nein, eine solche Meldung käme einer Anfechtung nach meiner Auffassung nur gleich, wenn damit der Antrag nach § 2227 BGB verbunden wäre, den TV zu entlassen.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers 24.05.2015 | 15:01


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