Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Betrug durch Angabe falscher Bankdaten

20.08.2008 15:40 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Hallo

ich habe gestern eine Ladung zur Polizei bekommen wegen Betruges, bevor ich mir dafür einen Anwalt suche, möchte ich gern erst einmal von ihnen eine Erstberatung aben.
Den angeklagten Betrug, habe ich begangen, ich habe im Internet zwei Benutzerkonten eröffnet unter den Namen meiner Eltern und dort falsche Bankkontoangaben gemacht. Der entstandene Schaden beträgt etwa 400 €.
Meine Frage ist, ob es sinnvoller ist, zur Ladung der Polizei zu erscheinen und zu gestehen, kann ich so ein Verfahren gegen mich verhindern, indem ich von vornheirein gestehe ?
Mit welcher Strafe muss ich etwa rechnen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Grundsätzlich haben Sie keine Verpflichtung, gegenüber der Polizei eine Aussage zu machen. Ein Geständnis und das Zeigen von Reue wirken sich aber generell positiv auf die Strafe aus.
Ein Betrug wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Entscheidend für die Höhe des Strafmasses sind v.a. die Schadenshöhe und die kriminelle Energie, mit der die Straftat begangen wurde. Die Schadenshöhe ist hier im mittleren Bereich anzusiedeln. Es ist daher durchaus denkbar, dass es zu einer Verurteilung kommt. Dies hängt aber wiederum davon ab, ob Sie bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Außerdem erhöht jeder Versuch der Schadenswiedergutmachung (z.B. durch Zahlung im Vorfeld) die Chance auf eine Minderung des Strafmaßes.
Ich empfehle Ihnen dringend, sich anwaltlich vertreten zu lassen, da durch einen Anwalt bereits im Vorverfahren nicht unwesentlich Einfluss auf die Richtung der Ermittlungen genommen werden kann. Zum Beispiel kann auch eine Einstellung nach Erfüllung von Auflagen erzielt werden. Zwar besteht kein Anwaltszwang und Sie werden vermutlich auch die Anwaltsgebühren selbst tragen müssen, dennoch kann sich dies letztlich „rechnen“.

Ich wünsche Ihnen viel Glück für Ihre Zukunft; ich darf Sie aber auch darauf hinweisen, dass auch das Einstellen von Fragen bei einer Online-Beratung den Straftatbestand des Eingehungsbetruges darstellt, wenn von vornherein geplant ist, die Vergütung nicht zu leisten. Für Ihre im Raum stehende Strafe wäre dies nicht besonders zuträglich.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüssen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)








FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 78752 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Herr Dr. Hoffmeyer hat meine Frage zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet. Seine Einschätzung der rechtlichen Situation hat er ausführlich und verständlich dargelegt. Als Nutzer der Flatrate hat er zuvor schon einige andere ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ausführlich, leicht Verständlich und hinweisend. Vielen Dank!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich hatte zwar schon vorher etwas in der Richtung "ergoogelt", aber die Antwort von Frau von Dorrien war dann so gut und nachvollziehbar formuliert, dass ich mit viel mehr Sicherheit eine entsprechende Mail verfassen konnte, ... ...
FRAGESTELLER