Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Betrug/ Urkundenfälschung/ Beförderungserschleichung

| 05.07.2021 09:05 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


16:08

Ich habe nach dem Studium ein Semesterticket gefälscht und wurde am 20. Mai von einem Fahrkartenkontrolleur in der U-Bahn erwischt. Ich habe ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro für das schwarze Ticket bezahlt und habe in der Zwischenzeit keinen Brief von der BVG erhalten. Allerdings habe ich nun ein weiteres Schreiben und Äußerungsbogen des Landeskriminalamts bezüglich des Belehrung/schriftliche Äußerung im Strafverfahren erhalten, der auf Betrug/gefälschte Dokumente/gefälschten Transport hinweist.

Dazu habe ich die folgenden Fragen.
1) Was kann ich im Moment tun, um den Fall mit minimalem Schaden zu beenden? Zum BVG gehen und über die Zahlung des Bußgeldes verhandeln, oder der Äußerungsbogen zurückschreiben und die Tat gestehen und auf ein Gerichtsverfahren warten?

2) Was kann ich tun, um kein Führungszeugnis zu bekommen? Da ich Ausländer bin, mache ich mir Sorgen, dass sich die Vorstrafe auf mein Visum und meinen Job auswirkt. Reicht es aus, wenn ich direkt mit der Polizei kommuniziere und die Strafe bezahle?

3) Welche Art von Strafe wird mich erwarten? Komme ich mit einer Geldstrafe davon (wie viel ungefähr) oder droht mir eine Haftstrafe? Ich habe keine Vorstrafen/ habe noch keine Straftaten begangen.

4) Wenn ich notwendig diesen Äußerungsbogen ausfüllen muss, worauf sollte ich achten, außer dass ich die Straftat anerkenne und mich entschuldige?

05.07.2021 | 09:33

Antwort

von


(1314)
Theaterplatz 9
37073 Göttingen
Tel: 0551-9989212
Tel: 015140353756
Web: http://rechtsanwalt-geike.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen wie folgt.


Zitat:
1) Was kann ich im Moment tun, um den Fall mit minimalem Schaden zu beenden? Zum BVG gehen und über die Zahlung des Bußgeldes verhandeln, oder der Äußerungsbogen zurückschreiben und die Tat gestehen und auf ein Gerichtsverfahren warten?


Ein Bußgeld bzw genauer eine zivilrechtliche Vertragsstrafe haben Sie ja schon an die BVG gezahlt, insofern können Sie hier außer ggf eine Entschuldigung nichts weiter machen.

Wenn der Sachverhalt eindeutig ist, dann würde es sich anbieten die Tat einzuräumen und ggf noch die Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit anzuregen. Eine solche ist aber eher nicht zu erwarten.


Zitat:
2) Was kann ich tun, um kein Führungszeugnis zu bekommen? Da ich Ausländer bin, mache ich mir Sorgen, dass sich die Vorstrafe auf mein Visum und meinen Job auswirkt. Reicht es aus, wenn ich direkt mit der Polizei kommuniziere und die Strafe bezahle?


Die o.g. geständige Einlassung würde im Rahmen der Strafzumessung zu Ihren Gunsten berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass eine mögliche Strafe unterhalb von 90 Tagessätzen bleibt. Ist dies der Fall, findet keine Eintragung im Führungszeugnis statt. Sie können direkt mit der Polizei kommunizieren, dies aber natürlich auch über einen Anwalt tun, das Zahlen der zivilrechtlichen Vertragsstrafe hat auf das Strafverfahren aber grundsätzlich keinen Einfluss sondern steht getrennt von diesem.


Zitat:
3) Welche Art von Strafe wird mich erwarten? Komme ich mit einer Geldstrafe davon (wie viel ungefähr) oder droht mir eine Haftstrafe? Ich habe keine Vorstrafen/ habe noch keine Straftaten begangen.


Erfahrungsgemäß ist hier mit einer Geldstrafe zu rechnen. Diese sollte auch noch unter 90 Tagessätzen liegen. Dies wäre aus den o.g. Gründen wichtig.


Zitat:
4) Wenn ich notwendig diesen Äußerungsbogen ausfüllen muss, worauf sollte ich achten, außer dass ich die Straftat anerkenne und mich entschuldige?


Ich würde darüber hinaus keine weiteren Ausführungen machen sondern versuchen, die Sache möglichst gering zu halten und keine unnötigen Angaben machen, die dazu führen können, dass die Staatsanwaltschaft weitere Fakten zur Sache erhält.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jannis Geike
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 05.07.2021 | 15:22

Vielen Dank für Ihre freundliche Antwort! :)

Wäre es für die aktuelle Situation am besten, wenn ich den Führungsbogen ausfülle? In der Inhalte der Angabe werden ich meine Entschuldigung ausdrücken und die Tat zugeben, und was ich hoffe, dass ich keine Eintragung der Führungszeugnis wegen Visaproblemen haben werde. Wird das ausreichen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.07.2021 | 16:08

Ja, dies wäre meiner Ansicht nach ein sinnvolles Vorgehen, da die Tat wohl nicht wird ernsthaft bestritten werden können.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne per Email an mich, da eine weitere kostenfreie Nachfrage hier nicht möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Jannis Geike
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.07.2021 | 18:57

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Sehr nett und freundlich!!!

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Jannis Geike »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 05.07.2021
5/5,0

Sehr nett und freundlich!!!


ANTWORT VON

(1314)

Theaterplatz 9
37073 Göttingen
Tel: 0551-9989212
Tel: 015140353756
Web: http://rechtsanwalt-geike.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Zivilrecht, Kaufrecht, Arbeitsrecht, Vertragsrecht