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Betrug Urkundenfälschung

| 14.07.2005 20:12 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am Dienstag dem 12.07. einen Strafbefehl vom Staatsanwalt erhalten bzgl einer angeblichen Urkundenfälschung nach §267 StGB.
Im Jahre 2004 war ich Promoter bei einer Telefonaktion und ich soll eine Unterschrift gefälscht haben. Ich kann mich an den Tatvorwurf nicht erinnern und bin mir eigentlich keiner Schuld bewusst. Da ich in dem Moment nicht alleine war sondern auch ein Kollege in meiner Nähe, könnte es sein das dieser die Unterschrift gefälscht hat. Es gab eine Anhöhrung bei der Polizei im Februar 2005, wo ich meine Aussage gemacht habe.
Ich habe ein Strafbefehl i.H.v. 10 Tagessätzen zu je 20€ also 200 €
Soll ich Einspruch einlegen?
Bekomme ich einen Eintrag in Führungszeugniss oder in das Gewerbezentralregister.
Bitte um baldige Antwort

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Antwort ist ganz einfach: Wenn Sie ausschließen können, die Ihnen vorgeworfene Tat begangen zu haben, sollten Sie Einspruch einlegen. Denn sonst werden Sie für etwas bestraft, was Sie gar nicht angestellt haben.

Wenn Sie es aber für möglich halten, daß es damals Sie waren, der die Unterschrift gefälscht hat - und so etwas vergißt man eigentlich nicht so schnell - dann sollten Sie keinen Einspruch einlegen, denn dann könnte die Staatsanwaltschaft in einer Hauptverhandlung vor dem Strafrichter nämlich ggf. den Beweis erbringen, daß Sie die Tat begangen haben. Der Tatrichter ist dann nicht an den Strafbefehl gebunden, so daß, unabhängig von den weiteren Kosten des Verfahrens auch eine höhere Strafe zu Ihren Lasten gehen kann.

Einen Eintrag ins Führungszeugnis brauchen Sie nicht zu befürchten, da dort erst Strafen ab 90 Tagessätzen eingetragen werden. Dies gilt auch für das Gewerbezentralregister.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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