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Betrug - Soll Handy verkauft und nie versendet haben


22.11.2010 18:13 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Morwinsky



Ich habe eine Anzeige bekommen. es geht um ein handy im wert von 200 euro, welches ich bei ebay verkauft haben soll, die ware nach geldeingang jedoch niemals versendet haben soll.

Ich vermute, dass es mein exfreund war, der damals zugriff auf meinen Computer und auch mein konto hatte.

Mit welcher strafe muss ich nun rechnen???

mein exfreund hält sich mittlerweile im ausland auf und ist nicht mehr aufzufinden.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich gerne auf der Grundlage Ihrer Angaben.

Ihnen wird vorliegend ein Betrug gemäß § 263 Abs. 1 StGB vorgeworfen. Dieser lautet wie folgt:
Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Bei dem sogenannten Eingehungsbetrug wird das Opfer zu einer Leistung veranlaßt, während auf Seiten des Täters von vornherein keine Bereitschaft besteht, die Gegenleistung zu erbringen.

Die zu erwartende Höhe der Strafe für den Fall einer Verurteilung läßt sich ohne Kenntnis des Inhalts der Ermittlungsakte nicht seriös vorhersagen. Dies hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, die ohne Akteneinsicht nicht beurteilt werden können.
Unter der Voraussetzung, daß Sie nicht einschlägig vorbestraft sind, werden Sie im Fall einer Verurteilung jedoch allenfalls mit einer Geldstrafe zu rechnen haben.

Nach dem von Ihnen angegebenen Sachverhalt haben Sie sich allerdings überhaupt nicht strafbar gemacht, da Ihr damaliger Freund die Tat begangen hat. Allerdings werden Staatsanwaltschaft und Gericht dies wahrscheinlich als unglaubwürdige Schutzbehauptung qualifizieren. Ich empfehle Ihnen daher, über einen Strafverteidiger Akteneinsicht zu nehmen zu lassen. Erst in Kenntnis der Akte kann eingeschätzt werden, welche Tatsachen die Strafverfolgungsbehörde hat und wie der gegen Sie bestehende Verdacht entkräftet werden kann.


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