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Betrug - Schlüsselnotdienst - vor Ort bezahlt - Quittungsbeleg - Neue Forderung

| 27.07.2018 11:33 |
Preis: 40,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Ende 2016 habe ich den Schlüsselnotdienst angerufen. Am Telefon wurde mir mitgeteilt, dass ich gleich vor Ort bar bezahlen muss. Der Handwerker hat die Tür geöffnet und die Leistung ordnungsgemäß erbracht. Er verlangte im Vorfeld der Leistungserbringung das Geld. Ich habe die Forderung von 162,- EUR bar bezahlt. Er hat die Bezahlung mit Quittungsbeleg und Unterschrift und Firmennachweis auf Beleg quittiert.

Einen Monat später kam eine erneute Rechnung von einer, in den Schlagzeilen stehenden DHE Haus- und Gebäudetechnik GmbH in Höhe von 149,- EUR. dann Mahnung, dann Inkasso über Rechtsanwalt.

Ich habe die Forderung ordnungsgemäß zurück gewiesen.

Im Juli 2018 wurde gegen mich erneut die Forderung geltend gemacht, jetzt mit Inkasso und Mahngebühren in Höhe von 248 EUR.

Begründung: Die Prüfung des Rechtsanwaltes hat ergeben, dass meine Bezahlung nicht an die Firma ging, die seine Mandantin beauftragt hat.

Die Firma und ihr Inkassoanwalt sind bundesweit negativ bekannt, es gibt offensichtlich bereits Klagen, Funk- und Fernsehen berichten darüber, die Verbraucherschutzzentrale führt einen Kommentarblock.

Was machen? Einfach nicht mehr antworten? oder
Dem Inkasso Rechtsanwalt mitteilen, dass ich eine Frist von xx Tagen einräume, um seine Forderung zurück zunehmen mit Androhung einer Strafanzeige wegen Betruges.

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Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Da Sie eine in Auftrag gegebene Leistung der telefonischen Vereinbarung entsprechend bezahlt haben, schulden Sie nichts mehr.

Sie sollten dem Anwalt schreiben, dass die beanspruchte Forderung dem Grunde nach bestritten wird. Fordern Sie ihn auf, eine verbindliche Erledigterklärung seiner Mandantin abzugeben, da Sie ansonsten gegen seine Mandantin eine negative Feststellungsklage erheben würden. Die zu setzende Frist sollte der entsprechen, die er in seinem Schreiben vorgegeben hat.

In eigenem Interesse sollten Sie keinerlei weitere Rechtsausführungen oder Erklärungen abgeben oder mit dem Anwalt bzw. seinem Büro telefonieren.

Falls die Gegenseite keine Ruhe gibt, sollten Sie in der Tat eine Klage auf Feststellung, dass die beanspruchte Forderung nicht besteht, erheben.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 27.07.2018 | 21:20

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Da es sich hier offensichtlich um Betrug handelt und diese Firma bereits bundesweit Negativ-Schlagzellen macht, gehe ich nicht davon aus, dass hier Ruhe einkehrt. Ich habe nicht vor Klage zu erheben, da es Ärger und ggf. Kosten verursacht.

Deshalb meine Nachfrage - Folgende Formulierung an den Rechtsanwalt:

Hiermit weise ich Ihre Forderung erneut zurück und teile ihnen nochmals mit, dass die beanspruchte Forderung ihrer Mandantin dem Grunde nach bestritten wird. Ich fordere Sie auf, eine verbindliche Erledigterklärung ihrer Mandantin abzugeben.

Die in Auftrag gegebene Leistung wurde entsprechend der telefonischen Vereinbarung direkt vor Ort beim Handwerker in bar bezahlt. Der unterzeichnete Quittungsbeleg des Handwerkers liegt ihnen vor, Ich schulde ihrer Mandantin nichts.

Jetzt meine Nachfrage:

Er wird wahrscheinlich nicht Ruhe geben, wird die Forderung aufrecht erhalten und noch Gebühren drauf schlagen.
Da er ja nach einem Jahr neu begründet, dass es sich bei diesem Beleg nicht um die von seiner Mandantin beauftragte Handwerkerfirma handelt. Somit die falsche Firma vor Ort bezahlt wurde, die allerdings die Leistung erbracht hat.

Wenn ich dann nichts mehr unternehme, alle neuen Forderungen ignoriere und abwarte, dann muss er doch per Gericht seine Forderungen durchsetzen.

Parallel dazu würde ich gegen seinen Mandantin Strafanzeige wegen vorsätzlichen Betruges erstatten.

Was meinen Sie zu meinem Vorschlag?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.07.2018 | 23:55

Wie ich bereits mitgeteilt habe, würde ich keine Ausführungen zur Sache machen, also den 2. Absatz Ihres Schreibens weglassen.

Wenn Sie weiter dem Grunde nach bestreiten, muss er klagen, wenn er weiterkommen will. Er muss dann seinen Anspruch begründen, und erst dann würde ich meine eigenen Argumente dem Gericht vortragen.

Von der Strafanzeige würde ich mir nicht allzu viel versprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 28.07.2018 | 10:41

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"Kurz auf den Punkt, sehr schnell geantwortet, selbst um 23:00 Uhr am Freitag wurde meine Nachfrage beantwortet. Vielen Dank und meine Weiterempfehlung"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 28.07.2018 5/5,0
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