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Betrug ? Es sollen nur Steine in dem Paket gewesen sein

17.03.2009 17:33 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten tag,

Person A kauft bei Person X im Internet Waren für 10.000 € und bezahlt vorab per Überweisung.

Person X verschickt die Ware.

Person A (Käufer) behauptet nun in dem paket wären nur Steinge gewesen.

Person X hat eine zeugin die dabei war wo die ware verpackt wurden.

Wenn es zur einer Gerichtsverhandlung jetzt kommt, wie würde diese warscheinlich ausgehen ?

Das "Problem" ist der Verkäufer ist wegen betrug vobestraft.

IIst dieser deswegen direkt unglaubwürdig ? muss das Gericht nicht beweisen können das in dem paket Steine waren ?

Ich danke ihnen für die Antwort

Sehr geehrter Fragesteller/in,
vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzten kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Nun zu Ihrer Frage, welche ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Nach § 243 Absatz 4 S. 3 StPO sollen Vorstrafen des Angeklagten nur insoweit festgestellt werden, wie sie für die Entscheidung von Bedeutung sind. Für die Entscheidung von Bedeutung ist die Vorstrafe nicht, wenn sie nach §§ 51, 66 BZRG unverwertbar ist.

Anderenfalls können Vorstrafen für den Schuldspruch und als Beweisanzeichen gewertet werden (Meyer-Goßner § 243 Rdn. 33). In der Regel sind die Vorstrafen aber nur für die Rechtsfolgenentscheidung von Bedeutung.

Somit ist der Verkäufer aufgrund der Vorbestrafung nicht alleine schon unglaubwürdig.

Richtig ist, dass es zunächst bewiesen werden muss, dass die bestellte Ware nicht geliefert worden ist und stattdessen die Steine geliefert worden sind.
Diesbezüglich wird es auf die Aussage der Zeugin des X ankommen. Sollte diese glaubhaft und glaubwürdig sein, wird wahrscheinlich eine Verurteilung wegen Betruges nicht in Betracht kommen.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Dipl. Jur. André Neumann

Nachfrage vom Fragesteller 17.03.2009 | 19:07

Sehr geehrter Rechtsanwalt Neumann,

ich danke Ihnen für Ihre Antwort und habe dazu folgende Nachfrage.

Inwieweit schadet es der Glaubwürdigkeit der Zeugin das Sie mit dem Verkäufer zusammen wohnt und mit Ihm befreundet ist ?

MFG
M. Müller

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.03.2009 | 19:16

Sehr geehrter Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihnen die Nachfrage wie folgt:

Auch der Umstand, dass die Zeugin mit dem Verkäufer zusammen wohnt und mit ihm befreundet ist, kann nicht alleine gegen die Glaubwürdigkeit sprechen. Vielmehr müssen dem Gericht weitere Anhaltspunkte vorliegen, die gegen eine Glaubwürdigkeit der Zeugin sprechen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
und einen schönen Abend

Rechtsanwalt Dipl. Jur. André Neumann

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