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Betrug?


11.05.2006 19:10 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Im Juli 2004 lernte ich einen Herrn kennen mit welchem ich gemeinsam Immobiliengeschäfte machen wollte.Zur Finanzierung der Geschäfte gab ich gegen 2 Wechsel ca. 12 000..
Diese Wechsel waren und sind laut Aussage der Bank ohne Deckung.

Weiterhin habe ich noch Barzahlungen gegen Quittung in Höhe von ca. 5000.gegeben.
Meine grösste Dummheit war, daß ich noch 2005 ein Darlehen mit 20 000.gegeben habe.

All diese Zahlungen sind längst fällig und ich bekomme kein Geld zurück.
Inzwischen habe ich auch erfahren, daß der Herr bereits 2003 den OE geleistet hat.

Meine Frage ist:
Dies ist für mich vollendeter Betrug und ich möchte Anzeige erstatten. Was passiert dann?
Eine Zivilklage ist wahrscheinlich aussichtslos? Ich möchte nicht noch mehr Geld verlieren.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Frage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie Strafanzeige wegen Betruges erstatten, wird die Staatsanwaltschaft bei hinreichendem Tatverdacht Anklage erheben. Gibt die Staatsanwaltschaft einem Antrag auf Erhebung öffentlicher Klage keine Folge, so könnten Sie noch als Verletzter ein Klageerzwingungsverfahren einleiten.

Selbst wenn Sie mit einer Zivilklage einen Titel erwirken können, ist natürlich die Frage der Vollstreckungsmöglichkeiten zu klären. Solange ein Offenbarungseid vorliegt, sollte man Vollstreckungsversuche sein lassen, da diese nur unnötige Kosten verursachen. Wichtig ist natürlich auch eine zustellungsfähige Anschrift des Schuldners.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 13.05.2006 | 18:18

Zunächst danke für Ihre Antwort. Meine Frage ging allerdings in die Richtung:
Folgen für den Betrüger?
Kann man In Deutschland mehrmals den OE leisten ohne Folgen?
Kann der immer weiter Leute betrügen oder wann wird hier ein Riegel vorgeschoben?
Was sagt das deutsche Recht dazu?
Im Voraus Danke für Ihre Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.05.2006 | 17:20

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage. Bei der eidesstattlichen Versicherung handelt es sich ja nur um eine Vermögensoffenbarung. Wenn der Betrug nachweisbar ist, dann kommt es auch zu einer Verurteilung. Wiederholungsfälle wirken sich entsprechend auf die Strafzumessung aus.

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