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Betrug, etwas verkauft aber nicht abgeshchickt

12.07.2019 08:50 |
Preis: 48,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Sehr geehrter Herr/Frau,

Mein Name ist xxxxx, ich bin xx Jahre alt und wohne als Deutscherstaatsbürger seit 7 Jahren in den Niederlanden.
Ich bin eine Zeit lang depressief gewesen und habe viele schulden gehabt wodurch mein konto blockiert wurden für fast 2 Monate.
ich arbeite seit anfang januar bei einer Firma in den Niederlanden und hier habe ich einen arbeits kollegen kennen gelernt der mich gefragt hat ob ich schnell und sicher geld verdienen möchte ohne etwas machen zu müssen. Ich war verzweifelt und sagte ja weil ich das geld so nötig habe.
er hat mir vergewissert das alles gut ist und das einzige was ich tun müsste ist ein zweites konto zu öffnen wo dan geld drauf überwiesen wird.
das haben wir ung. 3 wochen gemacht. Bis ich mir gedacht habe, das kann echt nicht legal sein und sagte das ich damit aufhören werde.
nur ist jetzt das problem das ich vor 2 wochen einen Brief von der Deutschen Justiz bekommen habe das ich angezeigt wurde wegen betrugs in Höhe von 180euro.
Meine frage ist, was muss ich jetzt machen?
und was sind da die konsequenzen von?
ich hoffe das Sie mir hiermit helfen können.
Es ist übrigens meine erste straftat.

Mit Freundlichen Grüssen,

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und beantworte diese nachfolgend:

Meines Erachtens haben Sie sich vorliegend nicht etwa des Betruges sondern der Geldwäsche gemäß § 261 StGB schuldig gemacht. Denn Sie stellten Ihrem Kollegen lediglich das Konto, auf welches das durch Ihren Kollegen betrügerisch erlangte Geld überwiesen wurde, zur Verfügung. Als Strafrahmen für die Geldwäsche sind Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren vorgesehen. Gemäß § 261 Abs. 5 StGB beträgt der Strafrahmen im Falle einer leichtfertigen Geldwäsche die Verhängung einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren.

Angesichts ihres bisherigen straflosen Vorlebens erscheint es hier im Falle einer Verurteilung möglich, dass alternativ eine kleine Bewährungsstrafe oder eine Geldstrafe gegen Sie verhängt wird. Die konkret für die Geldwäsche zu erwartende Strafe kann ohne Kenntnis der Ermittlungsakte nicht abschließend prognostiziert werden. Diese ist nämlich von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zu Ihren Gunsten könnte beispielsweise ein Geständnis und auch die Schadenswiedergutmachung gewertet werden.

Ich empfehle Ihnen, hier zunächst keine Angaben zur Sache gegenüber der Polizei zu tätigen. Hierzu sind Sie auch nicht verpflichtet. Sie müssen sich insbesondere nicht selbst belasten.
Des Weiteren rate ich Ihnen, einen auf dem Gebiet des Strafrechts tätigen Rechtsanwalt mit Ihrer Strafverteidigung zu beauftragen und über diesen zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen.
Gerne stehe auch ich Ihnen diesbezüglich zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblemen zur ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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