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Betrug, Anzeige erfolgt - RA bietet Ratenzahlung an - Fallstricke?


02.08.2017 08:16 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag
Ich bin durch einen Internetauktion geschädigt worden - Ware gekauft aber nie bekommen. Da der Betrüger vorbestraft ist, wollte er die Sache schnell wieder begleichen, um einer Anzeige und womöglich Verlust seiner Freiheit zu entkommen. So kam ich an Personaldaten sowie ein Schuldeingeständnis. Kurioser Weise blieben dann in Folge mehrere Versuche meinerseits dem (vorbestraftem) Betrüger entgegen zu kommen erfolglos. Plötzlich hatte ihn das alles nicht mehr sonderlich interessiert. Folgerichtig kam es zur Anzeige. Ich habe bei der Staatsanwaltschaft das s.g. Adhäsionsverfahren nach §§ 403 ff. StPO und auch §302 InsO eingereicht, so dass eine festgestellte Forderung auch nach einem Insolvenzverfahren Bestand hat. Zu einem Verfahren kam es bislang noch nicht. Nun bekam ich ein Schreiben von einem RA, der mir monatl. Ratenzahlung anbot (das hatte ich damals schon versucht, als mir die Freiheit des Betrügers etwas mehr am Herzen lag); ich solle einfach meine Bankdaten mitteilen. Das Schreiben geht für meinen Geschmack nur sehr dürftig auf die Rückzahlung ein. Sicherheiten oder eine vertragliche Vereinbarung sind nicht genannt. Nach gegenwärtiger Ratenhöhe dauert die Rückzahlung 2 Jahre und 9 Monate. Wenn ich dem Vergleich zustimme, wird der RA versuchen die Anklage einzustellen. Dann habe ich nur das Schreiben in der Hand mit „mein Mandant möchte Ihnen zurückzahlen"… „Möchte" ist mir an der Stelle zu dünn und ich habe ehrlich gesagt keine Lust meinem Geld hinterher zu rennen. Da hat eine gerichtliche Festsetzung irgendwie ein verbindlicheres Gewicht.
Liege ich mit meiner Annahme richtig, dass der RA versucht die Anklage einzustellen?
Im Falle einer Vergleichs; mal angenommen ich bekomme eine Rate und anschließend meldet der Betrüger Insolvenz an – dann wäre mein ganzes Geld futsch, da es dann nicht als betrügerische Bereicherung vermerkt ist?
Welche weitere Vorgehensweise können Sie mir empfehlen?
02.08.2017 | 08:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Feststellung auf die unerlaubte Handlung könnten Sie noch mittels Feststellungsklage vor einem Zivilgericht (gegen den Insolvenzverwalter) erreichen, auch nach Insolvenzeröffnung.

Sie sollten sich allerdings vom Anwalt bestätigen lassen, dass es sich um eine unerlaubte Handlung handelte (823 BGB) und zudem einen festen Ratenzahlungsplan aushandeln. Sollte er dann mit einer Rate in Verzug kommen, würde die Gesamtsumme fällig unter dem Vorbehalt der nachträglichen gerichtlichen Feststellung der unerlaubten Handlung, falls der insolvenzverwalter die Forderung nicht anerkennen sollte. Damit wären Sie dann sicher.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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