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Betrogen vom Gesellschafter

09.05.2007 22:31 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


hallo

ich habe eine gmbh übernommen mit einem kollegen zusammen ( discothek ) die sicherheit über 25000 euro stammen von mir wodurch ein weiterer credit durch die brauerei ermöglicht wurde.
ich habe meinem kollegen der also 0 euro dazugetan hat ,50 % der gmbh ihm beim notar überschrieben. somit sind wir dann beide geschäftsführende gesellschafter. nun habe ich rausebkommen das unmengen an geldern fehlen, ebenfalls hat er rechnungen ohne mein wissen in höhe von 60000 euro nicht beglichen,die sich nun angehäuft haben.es wurde schriftlich festgehalten das er allein für die finanzen zuständig ist und ich nur für den ablauf der gastro selber.ein arbeitsvertrag haben wir beide selber nicht unterschrieben.ích habe nun ihm fristlos gekündigt mit der begründung von vorsätzlichem betrug,nichteinhalten seiner pflichten ( er hat seit 3 monaten kein kassenbuch geführt) sowie veruntreung von geldern.laut einer hochrechnung vom steuerberater müssten wir 500000 euro im plus sein und nicht 60000 tausend im minus. ebenfalss habe ich alles schlösser ausgetauscht und ihm hausverbot erteilt.

wer hat nun recht ? ich mit meiner kündigung ,sollte er zivil gegen mich klagen ,kommt es wohl zu einer verhandlung und somit kommt alles ans licht und er müsste doch wegen steuerhinterziehung verurteilt werden,oder hafte ich mit ? und geh mit in den bau???

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Für die Steuerschulden haftet die GmbH als Steuersubjekt. Unter Umständen kann es zu einer Durchgriffshaftung gegen Sie und gegen den "Partner" kommen. Diese Umstände scheinen zumindest bei dem Partner vorzuliegen. Diese Haftung bezieht sich auf die finanzielle Haftung. Hierbei können Sie aber möglicherweise Ersatzansprüche gegen den Partner geltend machen.

Steuerstrafrechtlich ist nur der Partner in Gefahr, da er für die Finanzen verantwortlich war. Dies allerdings setzt voraus, dass Sie nachweisbar nichts mit der Buchhaltung und/oder den Steuererklärungen zu tun hatten. Um dies zu klären, kann die Finanzverwaltung durchaus ein Steuerstrafverfahen gegen Sie durchführen. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Sie "in den Bau" müssen.

Wenn Ihr Steuerberater Hinweise auf fehlerhafte Steuererkläungen und/oder hinterzogene Steuern findet, so rege ich dringend an, mit ihm (dem Steuerberater) und einem Steuerstrafverteidiger die Möglichkeit einer strafbefreienden Selbstanzeige zu prüfen.

Selbstverständlich sollten Sie bei dem ersten Hinweis auf ein Steuerstrafverfahren einen Steuerstrafverteidiger hinzuziehen.

Ich bitte um einen kurzen Hinweis, auf was sich Ihre Frage "Wer hat nun Recht?" bezieht.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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