Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Betriebsrenten Versorgungsausgleich

16.02.2013 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Meine Scheidung wurde 2007 beantragt.
Das Scheidungsurteil wurde Juli 2010 verkündet.
Die Betriebsrente wurde im Versorgungsausgleich soweit ich erkennen kann, nach der alten Methode von vor 1.9.2009 berechnet.
Zusätzlich hat das Gericht noch den Fehler gemacht, liquides Vermögen bei meinem Ex vorauszusetzen und ihn demzufolge verurteilt, eine Einzahlung von 26.800 Euro auf mein Rentenkonto bei der Rentenversicherung Bund vorzunehmen. Dies ist nie geschehen, da kein liquides Vermögen vorhanden war. Mein Ex ist schon seit 2002 Rentner.
Ich bin Österreicherin, 62 Jahre alt und beziehe seit 1.Dezember 2012 eine normale Alterspension aus Österreich. In Deutschland bin ich noch berufstätig und habe hier keine Rente beantragt.
Meine Frage:
Kann ich meinen Anteil an der Betriebsrente jetzt schon einfordern, da ich in Österreich Altersrente beziehe.
Muss ich eine Neuberechnung des Versorgungsausgleich vornehmen lassen.

16.02.2013 | 15:09

Antwort

von


(576)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Das Gericht zutreffend die alte Regelung angewendet, da das Scheidungsverfahren vor dem 01.09.2009 anhängig war und das Urteil vor dem 31.08.2010 erfolgte. Somit dürfte nach der Schilderung derzeit kein Anspruch auf die Betriebsrente bestehen.

Sie müssten daher zunächst die Abänderung des Versorgungsausgleiches beantragen. Zum einen mit der Darstellung, dass die Zahlung nicht erfolgte und zum anderen das sich nach heutiger Berechnung der Ausgleichwert erhöhen würde.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info


Rückfrage vom Fragesteller 16.02.2013 | 15:51

Das Scheidungsurteil wurde Juli 2010 verkündet.
Sie gehen in Ihrer Antwort davon aus "das Urteil vor dem 31.08.2010 erfolgte"
Ergibt sich daraus eine Änderung in ihren Ausführungen?
Weiterhin schreiben Sie:
das "derzeit kein Anspruch auf die Betriebsrente besteht".
Meinen Sie evtl. kein zusätzlicher Anspruch?

Meine Nachfrage:
Kann ich meinen Anteil an der Betriebsrente (nach Abänderung des Versorgungsausgleiches) jetzt schon rückwirkend zum 1.12.2012 einfordern, da ich seit diesem Zeitpunkt in Österreich Altersrente beziehe.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.02.2013 | 20:57

Juli 2010 ist vor dem 31.08.2010 und somit ergibt sich keine Änderung.

Ja, es besteht keiner über dem Urteil hinaus.

Nach Änderung des Versorgungsausgleiches können Sie rückewirkend die Zahlung fordern, sofern die Betriebsrente eine Rente ab 62 erlaubt.

ANTWORT VON

(576)

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Verkehrsrecht, Fachanwalt Arbeitsrecht, Inkasso, Fachanwalt Erbrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90754 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Absolute Weiterempfehlung, Herr RA Otto hat meine Fragen sehr schnell, sehr klar und vor allem in der Sache hilfreich für weiteres Vorgehen beantwortet. Ich bin sehr zufrieden - danke! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
alles gut! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ausgezeichnet, Danke ...
FRAGESTELLER