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Betriebskostenabrechnung / Heizkosten viel zu hoch

03.02.2014 20:25 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


22:01
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe eine Betriebskostenabrechnung für den Zeitraum 01.08.2012 - 31.12.2012 im Dezember 2013 für meine damalige 1-Zimmerwohnung (30 qm) erhalten.
Die Betriebskostenabrechnung beträgt Euro 957,40. Davon entfallen Euro 549,21 auf die Heizkosten (für 5 Monate(!), von denen ja normalerweise nur 2-3 Monate geheizt wird). Nach Abzug der von mir geleisteten monatlichen Nebenkosten von Euro 90,- bleibt ein Gesamtnachzahlungsbetrag von Euro 507,40 offen.
Die Nachzahlung der Heizkosten für diesen extrem kurzen Zeitraum ist viel zu hoch für eine ca. 30qm 1-Zimmerwohnung.

Die Wohnung habe ich über eine Maklerin bekommen. Leider hat Sie die Ablesewerte der Heizkörper nicht mehr.
Im Wohnungsübergabe-Protokoll stehen Sie auch nicht - was mir leider nicht aufgefallen war.

Ich habe einen Widerspruch gegen die Betriebskostenabrechnung an die Wohnungsgesellschaft gechickt, mit der Begründung, dass diese Nachzahlung viel zu hoch sei für solch einen kurzen Zeitraum und das deshalb irgendwo ein Fehler vorliegen muss. Vor allem, da ich im August und September sowieso nicht geheizt habe und ich mich fast den
ganzen Dezember nicht in meiner Wohnung aufgehalten habe (Heizung lief auf absolutem Minimum).

Die Wohnungsgesellschaft sieht darin natürlich keine echte Begründung und beharrt auf die Nachzahlung, sowie die Angabe meiner neue Adresse. Es wurden auch schon rechtliche Schritte gegen sowohl die Nichtzahlung, wie auch gegen die Weigerung meinerseits die neue Adresse anzugeben, indirekt angedroht.

Da ich die Ablesewerte nicht habe, kann ich nicht beweisen, dass die Forderung nicht rechtens ist. Wie kann ich mich wehren? Welche Möglichkeiten habe ich? Bin ich verpflichtet, meine neue Adresse mitzuteilen?

Im Voraus vielen Dank.
Mit freundlichen Grüssen
K.
03.02.2014 | 20:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

sofern Ihnen die Ablesedaten damals bekannt gewesen sind, wären Sie in der Beweispflicht, anderslautende Werte zu belegen, wenn die Gesllschaft noch über die entsprechenden Ablesewertebelege verfügt.

Es empfiehlt sich daher dringend Akteneinsicht in die Berechnung zu nehmen und sodann mit dem Nachmieter Kontakt aufzunehmen, der im Zweifel auch noch die Einzugswerte hat.

Somit könnten dann zumindest schon einmal die Endwerte überprüft werden.

Auch sollten Sie in Verbindung mit dem örtlichen Stromversorger aufnehmen, der ebenfalls alle Werte haben dürfte, sodass eine Überprüfung dann ggf. auch zu einer Korrektur der Abrechnung führt.

Falls Sie sich ordnungsgemäß umgemeldet haben, empfehle ich der Gegenseite Ihre Adresse mitzuteilen, da sie sie sonst sowieso durch eine Einwohnermeldeamtsfrage schnell herausbekommt und Sie mit den Kosten belastet würden.


Nachfrage vom Fragesteller 03.02.2014 | 21:39

Wenn ich also nicht nachweisen kann, dass die aufgeführten Heizkosten in dem Ausmass (in dieser kurzen Zeit) nicht entstanden sein konnten, bin ich dazu verpflichtet diese Kosten der Wohnungsgesellschaft zu erstatten, obgleich offensichtlich ist, dass solch hohe Heizkosten in 2-3 Monaten überhaupt nicht entstanden sein konnten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.02.2014 | 22:01

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern sie dies nachweisen können, dann brauchen Sie auch keine Nachzahlung zu leisten und können einen gewissen Betrag sogar ggf. zurückfordern.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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