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Betriebskostenabrechnung - Abgrenzungspositionen


| 11.05.2005 17:26 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Bei der WEG-Abrechnung 2004 einer Wohnanlage trat das Problem auf, dass die Bundesknappschaft trotz mehrmaliger Anmahnung die Beiträge für den Hausmeister zu spät (genauer gesagt 10 Monate zu spät) vom WEG-Konto eingezogen hat.
Das bedeutet, dass nicht alle Beiträge für den Hausmeister im Jahr 2003 umgelegt werden konnten, außer man hätte eine Abgrenzung vorgenommen. D.h. man hätte Kosten für den Hausmeister eingebucht, die aber noch nicht dem Konto im Jahre 2003 belastet wurden, sondern erst im Mai 2004 belastet wurden.
Lt. meinem Kenntnisstand ist es nicht möglich zu erwartende Kosten in Ansatz zu bringen, wenn sie nicht einmal tatsächlich dem Konto der WEG belastet wurden (also nicht die Geschichte mit der Heizung/Wasser/Kanal etc.)
Das Problem, wie alle sicherlich schon bemerkt haben liegt jetzt darin, dass für das Jahr 2004 Kosten erhoben werden, die für 2003 angefallen sind.
Sollte ein Eigentümer nicht vermietet haben, sehe ich es nur als psychologisches Problem für den betroffenen Eigentümer an, aber was ist mit dem Vermietern und deren Umlagefähigkeit von Kosten auf seinen Mieter?
Muss der Eigentümer bzw. dessen Mieter die Kosten hierfür tragen, da es ja nicht ein Verschulden seitens der Hausverwaltung gibt.
11.05.2005 | 17:33

Antwort

von


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63450 Hanau
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Sehr geehrter Ratsuchender,

der Eigentümer muss natürlich zahlen, wenn der bereits 2003 Eigentümer gewesen ist. Der Mieter muss nur dann zahlen, wenn er bereits 2003 Mieter war. Sollte er allerdings erst im Jahr 2004 eingezogen sein, dann können die Kosten für 2003 nicht auf ihn umgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 11.05.2005 | 17:39

Wieso muss der Mieter, der im Jahre 2003 bereits in der Wohnanlage gewohnt hat, die Kosten noch bezahlen? Die Möglichkeit den Mieter mit Kosten zu belegen ist doch am 31.12.2004 für das Jahr 2003 endgültig beendet.
Wer trägt denn dann die Kosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können? Die Bundesknappschaft, die Hausverwaltung oder die Eigentümer?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.05.2005 | 11:46

Sehr geehrter Rechtssuchender,

natürlich stimmt es, wenn dem Mieter bis zum 31.12.2004 keine Betriebskostenabrechnung zugegangen ist, dann braucht er keine Nachzahlungen zu leisten, die auf Betriebskosten für 2003 entfallen.

Grds hat der Eigentümer die Kosten zu tragen. Es ist aber aber auch daran zu denken, dass die Eigentümer die bei einer pünktlichen Abrechnung durch die Bundesknappschaft diese Kosten auf Ihre Mieter hätten umlegen können, Schadensersatzprozesse gegen die Verwaltung oder die Knappschaftskasse anstrengen. Hierbei stellt sich aber zunächst die Frage, welche Stelle schuldhaft zu langsam geabrbeitet hat, die Knappschaftskasse oder die Verwaltung. Nur die Stelle kann haften, die den Schaden auch verursacht hat.

Dies müsste von einem Anwalt vor Ort näher geprüft werden.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt

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"Es wurde auf mehrere Teile der Frage bzw. Nachfrage überhaupt nicht eingegangen.
Zur Erläuterung:

Frageteil:
......Lt. meinem Kenntnisstand ist es nicht möglich zu erwartende Kosten in Ansatz zu bringen, wenn sie nicht einmal tatsächlich dem Konto der WEG belastet wurden (also nicht die Geschichte mit der Heizung/Wasser/Kanal etc.)
Das Problem, wie alle sicherlich schon bemerkt haben liegt jetzt darin, dass für das Jahr 2004 Kosten erhoben werden, die für 2003 angefallen sind.

Dieser Teil wurde überhaupt nicht beantwortet.

Frageteil 2 bei der Rückfrage:

Antwort des Rechtsanwaltes auf die erste Frage:

Der Mieter muss nur dann zahlen, wenn er bereits 2003 Mieter war. Sollte er allerdings erst im Jahr 2004 eingezogen sein, dann können die Kosten für 2003 nicht auf ihn umgelegt werden.

Nachfrage:

Wieso muss der Mieter, der im Jahre 2003 bereits in der Wohnanlage gewohnt hat, die Kosten noch bezahlen? Die Möglichkeit den Mieter mit Kosten zu belegen ist doch am 31.12"
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Es wurde auf mehrere Teile der Frage bzw. Nachfrage überhaupt nicht eingegangen.
Zur Erläuterung:

Frageteil:
......Lt. meinem Kenntnisstand ist es nicht möglich zu erwartende Kosten in Ansatz zu bringen, wenn sie nicht einmal tatsächlich dem Konto der WEG belastet wurden (also nicht die Geschichte mit der Heizung/Wasser/Kanal etc.)
Das Problem, wie alle sicherlich schon bemerkt haben liegt jetzt darin, dass für das Jahr 2004 Kosten erhoben werden, die für 2003 angefallen sind.

Dieser Teil wurde überhaupt nicht beantwortet.

Frageteil 2 bei der Rückfrage:

Antwort des Rechtsanwaltes auf die erste Frage:

Der Mieter muss nur dann zahlen, wenn er bereits 2003 Mieter war. Sollte er allerdings erst im Jahr 2004 eingezogen sein, dann können die Kosten für 2003 nicht auf ihn umgelegt werden.

Nachfrage:

Wieso muss der Mieter, der im Jahre 2003 bereits in der Wohnanlage gewohnt hat, die Kosten noch bezahlen? Die Möglichkeit den Mieter mit Kosten zu belegen ist doch am 31.12


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