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Betriebskosten / Nebenkosten: keine Abrechnung nach 18 Monaten

| 26.03.2009 10:42 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mirko Ziegler


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin zusammen mit meiner damaligen Lebensgefährtin in eine Mietwohnung am 01.10.2007 eingezogen. Beide werden als Mieter im Mitvertrag geführt.

Wir haben die Wohnung zum 31.03.09 gekündigt. Bis jetzt, also nahezu genau 18 Monate nach Einzug, haben wir immernoch keine Betriebskostenabrechnung erhalten.
Der Abrechnungszeitraum ist mir nicht bekannt und wurde nicht vertraglich festgehalten.

Kann mein Vermieter nun die gesamte Mietdauer abrechnen? Der Abrechnungszeitraum, zumindest für die ersten Monate dürfte doch bereits mind. 1 Jahr zurückliegen.

Selbst wenn der Abrechnungszeitraum vom Vermieter nun sehr günstig ausgelegt wird, (-- beispielspielsweise zwei Abrechnungen 10/07-02/08 & 03/08 - 03/09 --) kann er dann mehr als 12 Monate an evtl. Nachzahlungen verlangen? Oder werden die Forderungen mehr als 12 Monate zurückliegend dadurch ungültig?

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Gem. § 556 Abs. 3 BGB ist über die Vorauszahlungen für Betriebskosten jährlich abzurechnen. Die Abrechnung muss bis zum Ablauf des zwölften Monats -!nach dem Ende des Abrechnungszeitraumes!- mitgeteilt werden, danach ist die Geltendmachung von Nachforderungen durch den Vermieter ausgeschlossen.

In Ihrem Fall ist anzunehmen, dass der (günstigste) Abrechnungszeitraum für den Vermieter 10/07 begann und Ende 09/08 endete. Ihr Vermieter hätte hiernach noch bis Ende September 09 Zeit seine Betriebskostenabrechnung zu erstellen.

Ist der Abrechnungszeitraum aber kürzer gewählt worden (zB wie in Ihrem Bsp. Von 10/07 – 02/08) so hat der Vermieter wegen Versäumens der Ausschlussfrist seinen Nachzahlungsanspruch verloren.
___

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An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen. Die hier gegebene Antwort basiert vollständig auf Ihren eigenen Angaben.


Bewertung des Fragestellers 26.03.2009 | 11:55

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