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Betriebsbedingte Kündigung nach 5 Monaten bei 12 mon., befristeten Arbeitsvertrag

29.11.2010 18:33 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen u. Herren Rechtsanwälte,

ich habe mit heutigen Datum meine betriebsbedingte Kündigung erhalten, mit Ablauf des Monats Dezember.

Angefangen habe ich meine Arbeitstelle als Industriekaufmann Mitte Juli diesen Jahres und das Arbeitsverhältniß sollte Ende Juli 2011 erstmalig auslaufen.

Wie mir gesagt wurde ist diese Maßnahme ein Entschluss zum zukünftigen Einsparen eines Arbeitsplatzes aufgrund der derzeitigen, wirtschaftlichen Lage des Unternehmens.

Meine Situation ist wie folgt.

Da ich aufgrund des schon in Anspruch genommenen Arbeitslosengeldes 1 in der Vergangenheit (12 Monate), kein Arbeitslosengeld mehr erhalten werde, werde ich das erste Mal das Arbeitlosengeld 2 beantragen müssen.

Meine Frage nun, wie ist so eine Kündigung im allgemeinen zu betrachten auch aufgrund der Tatsache das ich dann Hartz 4 beantragen muss?

In meinem Arbeitsvertrag steht dass ich Anspruch auf Weihnachtsgeld habe wenn ich das Arbeitsverhältniß mit Beginn Dezember selbst, nicht gekündigt habe. Steht mir dieses dann noch zu?

Ebenfalls im Vertrag festgehalten, das ich einen Anspruch auf ein Monatsgehalt habe, wenn das Arbeitsverhälnis vertragswidrig gelöst würde. Ist dieses durch die betriebsbedingte Kündigung nun geschehen?

Für ein Antwort wäre ich sehr dankbar.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


hier sollten Sie unbedingt den Arbeitsvertrag und die Kündigung gesondert prüfen lassen, um keine Nachteile (Sperrzeit) beim ALG zu erleiden.

Denn wenn Sie ausführen, dass das Arbeitsverhältnis Ende Juli 2011 auslaufen sollte, kann es durchaus sein, dass die ordentliche Kündigung ausgeschlossen ist und Sie dann gegen die Kündigung Klage erheben müssen, um die Sperrzeit nicht zu erleiden.
Das aber setzt letztlich die Prüfung der kompletten Unterlagen voraus; gerne kann dieses über unser Büro erfolgen.


Nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung werden Sie zudem Anspruch auf Weihnachtsgeld und das zusätzliche Monatsgehalt haben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 02.12.2010 | 16:05


Sehr geehrter Herr Bohle,

gerne möchte ich die Möglichkeit nutzen und eine Nachfrage bezgl. des noch zu zahlenden Monatsgehaltes.

Der Punkt der in dem Vertrag abgehandelt wird, wird wie folgt beschrieben:

"Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, dem Arbeitgeber eine Vertragsstrafe i. H. von einem monatlichen Bruttogehalt zu zahlen, wenn er die Stelle nicht antritt od. das Arbeitsverhältnis vertragswidrig löst. Das Recht des Arbeitgebers auf Schadensersatz wird dadurch nicht berührt. Der Arbeitnehmer hat den gleichen Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber."

Ist das Arbeitsverhälntis durch eine betriebsbedingte Kündigung, vertragswidrig gelöst worden???

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.12.2010 | 16:40

Sehr geehrter Ratsuchender,

wie auch schon telefonisch erörtert, bedarf es einer kompletten Prüfung der Unterlagen, um die Vertragsgestaltung genau abklären zu können.

Erst danach kann verbindlich die Frage und Nachfrage beantwortet werden. Vorbehaltlich dieser sicherlich lohnenden Vertragsprüfung würde ich Ihre Nachfrage aber bejahen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


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