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Betriebsbedingte Kündigung am Ende der 6-monatigen Probezeit

| 29.06.2014 11:35 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Guten Tag,

am 15.10.2013 habe ich bei meinem letzten Arbeitgeber (eine Bank) als Kundenberaterin in zwei Geschäftsstellen angefangen zu arbeiten. Die Probezeit lief regulär bis Mitte April diesen Jahres.

2 Tage vor Ende der Probezeit hatte ich ein Personalgespräch, indem mir die betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen wurde. Als Kündigungsgründe wurden mir einerseits die schlechten Zahlen der Bank des ersten Quartals und auf der anderen Seite meine unterdurchschnittlichen Absatzzahlen genannt. Neben meinem Vorgesetzten nahm die Leiterin der Personalabteilung an dem Gespräch teil. Das Kündigungsschreiben erhielt ich direkt im Anschluss an das Gespräch.

Die Beraterstelle, die ich inne hatte, wird aktuell wieder intern ausgeschrieben. Zudem werden auf der öffentlich zugänglichen Internetpräsenz der Bank Berater gesucht.

Hinzu kommt, dass eine Bekannte von mir sich kurz nach meiner Kündigung bei der Bank beworben hat. Ihr wurde genau diese Stelle angeboten.

Nun möchte ich wissen, ob eine Klage auf Abfindung aufgrund des unbefristeten Arbeitsverhältnisses in Probezeit Aussicht auf Erfolg hätte bzw eine Klage auf Wiedereinstellung Sinn macht.

Viele Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Nun möchte ich wissen, ob eine Klage auf Abfindung aufgrund des unbefristeten Arbeitsverhältnisses in Probezeit Aussicht auf Erfolg hätte bzw eine Klage auf Wiedereinstellung Sinn macht ?"



Ihre Frage ist bedauerlicherweise mit "Nein" zu beantworten.


Eine Kündigungsschutzklage kann schon allein durch das Verstreichenlassen der 3-wöchigen Klagefrist der §§ 4,7 KSchG keinen Erfolg (mehr) haben.

Selbst bei rechtzeitig erhobener Kündigungsschutzklage wäre ein Erfolg in der Sache höchst zweifelhaft gewesen. Denn nach Ihrer Schilderung hat man Ihnen innerhalb der Probezeit gekündigt. Dies ist auch leider so möglich. Auch das Wiederausschreiben der Stelle ist grundsätzlich nicht zu beanstanden.




Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit gern zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf mein Profilbild.




Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 01.07.2014 | 10:10

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