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Betriebsbedingt gekündigt und schwanger


04.09.2017 15:42 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork



Guten Tag, ich wurde mit der gesetzl. Frist von 4 Wochen betriebsbedingt gekündigt. Innerhalb dieser Frist wurde nun eine Schwangerschaft festgestellt. Nun habe ich von einer zweiwöchigen Mitteilungspflicht gegenüber dem AG und einer dreiwöchigen Klagefrist nach Zustellung der Kündigung gelesen. Naturgemäss lag die Schwangerschaft zum Kündigungszeitpunkt schon vor, konnte aber erst 2 Wochen später festgestellt werden. Beginnt also ab diesem Zeitpunkt der (ärztlichen) Feststellung die dreiwöchige Klagefrist?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage , die ich Ihnen wie folgt beantworte:


Frage 1:
"Beginnt also ab diesem Zeitpunkt der (ärztlichen) Feststellung die dreiwöchige Klagefrist?"


Nein.

Die dreiwöchige Klagefrist beginnt grundsätzlich mit der Zustellung der Kündigung selbst ( § 4 KSchG).

Bei eigener Unkenntnis von der Schwangerschaft müssen Sie die Miteilung an Ihren Arbeitgeber von der Schwangerschaft unverzüglich und nachweisbar nachholen, damit der besondere Kündigungsschutz des § 9 MuSchG für Sie gilt. Nach § 9 I Halbsatz 2 MuSchG ist das Überschreiten der zweiwöchigen Mitteilungsfrist an den Arbeitger ist nur dann unschädlich, wenn es auf einem von der Frau nicht zu vertretenden Grund beruht und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird.

Haben Sie die dreiwöchige Klagefrist bereits versäumt, so könnten Sie noch versuchen, eine nachträgliche Zulassung der Klage über § 5 KSchG zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt -
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