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Betreuungsunterhalt trotz Vollzeittätigkeit


27.11.2009 21:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Natascha Unruh



Folgende Frage wäre zu beantworten:
Zur Zeit betreue ich meine nichteheliche Tochter (12 Monate).
Vor der Geburt hatte ich ein durchschnittliches Nettoeinkommen von
ca. 1600 Euro. Zur Zeit habe ich einen Unterhaltsanspruch in Höhe meines Einkommens vor der Geburt + KUnterhalt für meine Tochter.
Jetzt habe ich ein Jobangebot bekommen, bei dem ich ca. 2100 Euro Netto verdienen würde. Die Betreuung meiner Tochter wäre auch gegeben.
Sollte ich die Stelle antreten, verfällt dann mein Anspruch auf Unterhalt gänzlich, da ich ja dann mehr verdienen würde als vor der Geburt, oder bekomme ich trotzdem zusätzlich noch BU.
Habe mal gelesen, das geschiedene Frauen in den ersten drei Jahren selbst entscheiden können wieder erwerbstätig zu sein und trotzdem noch den BU bekommen. Wie ist das bei nicht verheirateten Frauen die vor der Vollendung des dritten Lebensjahres wieder arbeiten. Bekomme ich dann nur noch den KU?
MfG

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Frage, die ich gerne im Rahmen einer ersten Einschätzung beantworte:

Wenn Sie wieder erwerbstätig sind und dabei sogar mehr verdienen, als vor der Geburt, so haben Sie keinen Anspruch auf Betreuungsunterhalt (BU) mehr. Das wäre bei geschiedenen Frauen übrigens nicht anders. Rechtlich haben Sie dann nur noch Anspruch auf den Kindesunterhalt (KU).

Selbstverständlich können Sie aber mit dem unterhaltspflichtigen Kindesvater eine Vereinbarung treffen, derzufolge er die Betreuungskosten übernimmt oder etwa eine 'Motivationsprämie', nach der Sie für einen gewissen zu verabredenden Zeitraum einen Anteil am BU weiterhin zusätzlich zum KU erhalten, sofern Sie eine Tätigkeit aufnehmen, die ihn prinzipiell vom BU freistellt.

Ich hoffe, dass meine Auskünfte Ihnen geholfen haben und eine erste Orientierung in der Sache ermöglichen. Bitte berücksichtigen Sie, dass dies auf der Grundlage der von Ihnen gegeben Informationen beruht. Abweichungen, die Ihnen geringfügig erscheinen mögen, können schon zu erheblich unterschiedlichen Bewertungen in der Angelegenheit führen.

Sehr gerne können Sie mich in dieser Angelegenheit auch beauftragen. Dank Email, Fax und Telefon stellt auch die Vertretung über größere Entfernung kein Problem dar.

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne kostenlos via Email, Fax oder über diese Plattform.

Ich wünschen Ihnen eine gute Entscheidung und einen guten Wiederbeginn im Beruf und verbleibe

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