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Betreuerentlassung/-wechsel


15.01.2007 21:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernst G. Mohr



Meine Mutter(73) leidet seit ihrem Schlaganfall nach einer Herzoperation am Ende des Jahres 2005 unter Aphasie. Das heisst, sie kann sich nicht hinreichend selbst ausdrücken, was nach ca. einem Jahr wesentlich verbessert hat, aber sie ist immernoch nicht 100% selbständig. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hat wohl ihr Mann die gesetzliche Betreuung übernommen. Vor dem Schlaganfall hat sie mit ihrem Mann nicht mehr gut verstanden, so dass sie immer wieder von einer Scheidung sprach, aber sie wegen ihres Alters nicht ganz traute. Jetzt will meine Mutter endlich Scheidung, da sie von ihrem Mann nicht gut betreut wird. Desweiteren nutzt ihr Mann dies aus, so dass meine Mutter keinerlei Geld/Taschengeld mehr bekommt, keine Bankverfügung, sie kommt an ihrem Geld nicht mehr dran.

Ihr Mann ist stur und gibt keinerlei Auskunft über meine Mutter heraus, nicht mal, ob er ihr gesetztlicher Betreuer ist.

Nun meine Mutter bat mir um Hilfe, aber ich scheine in einer Zwickmühle zu stecken, denn um ihr die Scheidung zu ermöglichen, muss im gegebenen Fall die Betreuung aufgehoben werden.

Ich weiss nicht den ersten Schritt, wie ich meiner Mutter helfen kann.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

ob und in welchem Umfange für Ihre Mutter ein Betreuer bestellt wurde und wer dies ist, sollten Sie über das Vormundschaftsgericht in Erfahrung bringen können.

Ein Betreuer darf nur für Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung erforderlich ist.

Sollte tatsächlich der Ehemann Ihrer Mutter zum Betreuer bestellt sein, so stellt sich für Sie die Frage eines etwaigen Betreuerwechsels. Hier ist zum einen auf die verwandschaftlichen und sonstigen persönlichen Bindungen Rücksicht zu nehmen sowie auf den Willen des Betreuten, zum anderen muss der Betreuer geeignet sein. Ein bereits bestellter Betreuer ist zu entlassen, wenn seine Eignung, die Angelegenheiten des Betreuten zu besorgen, nicht mehr gewährleistet ist oder ein anderer wichtiger Grund für die Entlassung vorliegt. Das Gericht kann den Betreuer entlassen, wenn der Betreute eine gleich geeignete Person, die zur Übernahme bereit ist, als neuen Betreuer vorschlägt.

Auch müssen die medizinischen Voraussetzungen der Betreuung gegeben sein, was durch Sachverständigengutachten festzustellen ist.

In einem etwaigen Ehescheidungsverfahren wäre über eine Ergänzungsbetreuung betreffend das Scheidungsverfahren nachzudenken.

In diesem Rahmen kann selbstverständlich nur die Sache kurz angerissen werden. Als erster Schritt empfiehlt sich jedoch die Kontaktaufnahme mit dem Vormundschaftsgericht. Hier sollten Sie sich weiter kundig machen, Ihre Wünsche vortragen und ggf. Ihre Bedenken vortragen, ggf. unter Einschaltung eines Anwalts Ihres Vertrauens.

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Überblick geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Ernst G. Mohr
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