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Beteiligung des Ehegatten nach Übertragung eines Hauses auf Ehefrau ?

| 23.08.2012 21:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Die Eltern meiner Ehefrau beabsichtigen nach anwaltlichem Rat , das Wohnhaus und Grundstück auf meine Ehefrau zu übertragen ( Übertragung mit Gegenleistung, behalten sich lebenslanges Wohnrecht ) Meine Frau und ich haben keinen Ehevertrag. Anhand der Aufrechnung der bisher erbrachten Leistungen und zukünftigen Leistungen unsererseits verbleibt ein Restwert auf den auch nach Übertragung auf meine Frau, deren Halbgeschwister einen Pflichtteilergänzungsanspruch haben. Somit besteht die Möglichkeit das beide von uns entsprechende Zahlungen einfordern könnten. Meine Frage nun ist, wieviel an dem übertragenden Haus gehört auch mir als Ehepartner ? Habe ich überhaupt ein Anrecht (50%) auf das neue Eigentum meiner Frau ? Immerhin würde ich als Ehegatte eventl. Zahlungen an die Halbgeschwister ja mittragen. Für mich macht es daher keinen Sinn für etwas zu bezahlen das mir nicht gehört, erst recht falls ich mich von meinem Ehegatten trennen wollte ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn die Eltern Ihrer Frau den Grundbesitz auf Ihre Frau übertragen, dann gehört das Haus Ihrer Frau - und nicht anteilig Ihnen. Eigentümer ist, wer im Grundbuch eingetragen wird, und das wird Ihre Frau sein, nicht Sie. Sie haben kein Anrecht auf 50% des Eigentums und die Geschwister Ihrer Frau können von Ihnen auch keine Zahlungen verlangen, da sich der Pflichtteilsergänzungsanspruch nicht gegen Sie richten kann.

Im Fall einer Scheidung wird das Haus im Zugewinnausgleich zu berücksichtigen sein, wenn dadurch das Endvermögen Ihrer Frau erhöht wird - dies wird auf den Wert und die Gegenleistung ankommen und natürlich auf etwaige Zahlungen aus dem Pflichtteilsergänzungsverfahren. Das müsste dann aber konkret berechnet werden und lässt sich jetzt kaum absehen.

Entscheidend ist, dass Ihnen jedenfalls jetzt durch den Grunderwerb Ihrer Frau kein Vorteil, insbesondere kein Eigentumsanteil, zufällt, aber auch kein Nachteil.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für eine weitergehende Beratung oder Vertretung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.08.2012 | 22:20

Danke für die konkrete Antwort ! Was meinen Sie damit das es kein Nachteil ist, wenn mir kein Eigentumsanteil zufällt, erst recht im Zusammenhang mit Zahlungen, die wir als Ehepaar ja sehr wahrscheinlich gemeinsam leisten werden? Dann bezahle ich ja ohne Eigentümer zu sein oder ich müsste meiner Ehegattin sagen, das sie alle anfallenden Leistungen selber erbringen muss und wer macht das denn...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.08.2012 | 22:34

Vielen Dank für die Nachfrage. Sie haften nicht wegen Ansprüchen die nur gegen Ihre Frau bestehen - natürlich werden Sie aber mittelbar davon betroffen sein, weil das Familieneinkommen dafür zur Verfügung stehen wird.

Ansprüche gegen Sie werden aber aus der Hausübertragung nicht bestehen und Sie haften auch nicht für die Schulden Ihrer Frau.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.08.2012 | 22:22

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