Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Beteiligung an einer GmbH

14.07.2016 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Hallo,
ich habe dieses Jahr ein Unternehmen (GmbH) gegründet und möchte nun einen Vertrag mit einem Kapitalgeber aufsetzen.

Wir haben uns über eine Gewinnbeteiligung geeinigt.

Darüber hinaus hat er keinerlei Rechte (keine Gesellschaftsanteile und Anteil am Unternehmenswert, kein Mitspracherecht, soll für Ihn Kapitalertrag sein) an dem Unternehmen. Er haftet nur in der Höhe seiner Kapitaleinlage.

Hierbei habe ich folgende Fragen:

1. Wie heißt die Form der Beteiligung?
2. Was kostet es so ein Vertrag aufzusetzen?
3. Muss er notariell beurkundet werden?
4. Bedeutet Gewinn: a) der Gewinn der an Gesellschafter und Kapitalgeber ausgeschüttet wird (so wie eine Dividende bei einer AG) oder b) generelle Ausschüttung auf Basis des Unternehmensgewinns?
5. Muss ich die Kapitaleinlage irgendwann zurückgeben?
6. Was gibt es noch zu beachten?

Vielen Dank für die Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage basierend auf den mir vorliegenden Informationen wie folgt:

Als erste Einschätzung - bei der Vertragserstellung wären alle Motive und Gedanken von Ihnen und dem Kapitalgeber nochmals detailliert "abzuklopfen" - kommt vor allem eine "typische stille Beteiligung" in Betracht.

Damit hat der stille Gesellschafter entsprechend den Vorgaben der §§ 230ff HGB wenig Mitsprache, er erhält die vereinbarte Quote an Gewinnen und ist an Verlusten beteiligt. Das Risiko des Kapitalgebers jedoch auf seine Einlage beschränkt. Bei der typischen stillen Beteiligung sind die Einnahmen in der Regel als Einnahmen aus Kapitalvermögen zu klassifizieren, wobei die Einbindung der steuerlichen Berater stets sinnvoll ist. Eine notarielle Beurkundung ist nicht erforderlich. Die Kapitaleinlage wird zurückgewährt, soweit sie nicht durch Verluste aufgebraucht ist.

Die Erstellung des Vertragswerkes wird in aller Regel nach anfallendem Zeitaufwand zu einem zu vereinbarenden Stundensatz abgerechnet werden. Der Zeitaufwand hängt dabei stark von den Beteiligten ab (Vorwissen, Erläuterungsbedarf, Modifikationswünsche nach der Erstellung des ersten Entwurfs) und kann daher von mir akutell noch nicht seriös eingeschätzt werden.

Ich hoffe, damit im Rahmen dieser Plattform schnell eine erste rechtliche Orientierung zur Verfügung gestellt zu haben, die Ihnen auf dem weiteren Weg nützlich ist. Eine detaillierte Rechtsberatung kann damit naturgemäß nicht ersetzt werden.

Mit den besten Grüßen

Dr. Ralf Deutlmoser
Rechtsanwalt . Mediator . Attorney at Law (NY)

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67383 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Anwältin hat mir sehr weitergeholfen, ihre Antwort war freundlich, klar, verständlich und meine Frage wurde so ausführlich wie möglich beantwortet! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich habe eine schnell, freundliche und hilfreiche Antort erhalten. Um mehr in die Tiefe zu gehen, würde es mehr Zeit seitens des Anwalts erfordern - dies ist absolut nachvollziehbar. Die Antwort lässt weitere Antworten erahnen ... ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Der Anfang ist zu meiner Zufriedenheit.- ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen