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Beteiligung an einer Firma in den Niederlaendischen Antillen

| 30.01.2010 04:39 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Da ich mit Firmenrecht, besonders im ausland. nicht sonderlich bewandert bin wuerde ich gerne hier um einen ratschlag bitten.

Ich bin zur zeit im urlaub auf curacao, niederlaendische antillen zu besuch bei einem ehemaligen geschaeftskollegen. Dieser offerierte mir, da er auf sponsorensuche fuer eine geschaeftsidee ist folgende Offerte:

Beteiligung and einer
Curacao, NV (60%er,40%ich) welche innerhalb der ABC Inseln operiert, (35% Tax)
und einer Curacao, E-Zone (60%ich, 40%er) welche ausserhalb der ABC Inseln operiert, hauptsaechlich Suedamerika, (2%Tax)

Die Komplette Arbeit an der Firma wuerde mein ExKollege erledigen, da er erstens vor ort ist und auch dafuer ein stattliches Gehalt bekommen wuerde.

Meine Fragen beziehen sich wohl eher aus eine kleine Diskussion oder einen Ratschlag wie dass am besten Handzuhaben waere, um mich selbst vor einer evtl Durchgriffshaftung als gesellschafter zu schuetzen und um sicherzustellen dass bei erfolg der firma ich auch auf die gewinne zurueckgreifen kann ohne ausgetrickst zu werden.

Daher bin ich eher auf der Suche nach einen Anwalt der sich hier auskennt, als auf eine generelle Frage die nur weitere Fragen aufwirft,

Deshalb wenn sich hier einer mit Firmen auf den Niederlaendischen Antillen auskennst bitte gerne mit kostenvoranschlag bei mir melden, Der ganze Chat Skype / ICQ dauert sicherlich nicht laenger als 120 minuten. Allerdings waere mich schon sehr gelegen wenn sich die person in normalen deutsch oder englisch ausdruecken kann,

30.01.2010 | 10:54

Antwort

von


(115)
Große Marktstrasse 16
63065 Offenbach
Tel: (069) 153257133
Tel: (0177) 606 32 78
Web: http://www.auslaenderrecht-offenbach.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

bei der von Ihnen geschilderte Sach- und Interessenlage halte ich für Sie eine Beteiligung als sogenannter "Stiller Gesellschafter" an der ausländischen Gesellschaft für geeignet. Ein stiller Gesellschafter investiert einen bestimmten Betrag (Geld oder Sachwerte) in die neu gegründete Gesellschaft (Vermögenseinlage). Die Summe der Einlage wird im Gesellschaftsvertrag vereinbart. Der stille Gesellschafter wird am Gewinn beteiligt; auch die Höhe seiner Gewinnbeteiligung wird im Gesellschaftsvertrag vereinbart. Eine Beteiligung am Verlust der Gesellschaft kann im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden, wird aber jedenfalls in Deutschland oftmals ausgeschlossen.

Nach Außen tritt der stille Gesellschafter nicht in Erscheinung und haftet auch gegenüber den Gesellschaftsgläubigern nicht.

Auf diese Weise bestünde eine Haftung Ihrer Person, einmal von dem ursprünglich in die Gesellschaft eingebrachten Geld, das Sie Ihrem Geschäftspartner und Geschäftsführer überlassen, nicht.

Was die Ihnen zustehende Gewinnbeteiligung anbelangt, so werden Sie bei dem von Ihnen beschriebenen Geschäftsmodel das Problem haben, dass bei einem ausländischen Unternehmen in Deutschland kein Gerichtsstand begründet ist. Wenn Ihr Geschäftspartner Ihnen Ihren Anteil nicht überweist, müssten Sie Ihn auf den niederländischen Antillen auf Zahlung verklagen, einen Titel erwirken und diesen dort vollstrecken. Dies dürfte sich von Deutschland aus allerdings schwierig gestalten.

Sie wären besser abgesichert, wenn Sie eine Gesellschaft in Deutschland gründen würden und dann z.B. die Produktion ins Ausland verlagern würden. Die Gründung einer deutschen Gesellschaft ist jedoch nur möglich, wenn die Geschäftsführung auch von Deutschland aus operiert, § 24 BGB: Sitz .

In Erwägung können Sie als Alternative die Gründung einer Gesellschaft im europäischen Ausland ziehen (z.B. englische Limited), bei der Sie die Geschäftstätigkeit komplett ins Ausland verlagern können, also in Ihrem Fall auf die Antillen, und dennoch für den Fall, dass es Probleme mit der Zahlungswilligkeit Ihres Geschäftspartners gibt, ein Gerichtsstand, wenn schon nicht in Deutschland, dann jedenfalls im EU-Ausland begründet ist.

Dies dürfte die Rechtsdurchsetzung im Ernstfall erleichtern.

Wenn Sie weitere Beratung benötigen, so bin ich hierzu gern bereit.


Rechtsanwältin Isabelle Wachter

Rückfrage vom Fragesteller 30.01.2010 | 14:56

uhmm hab jetzt nicht wirklich dass was ich eingentlich gefragt hab ... naemlich eine persoenliche fragestunde .... sondern eine antwort auf eine nicht wirkliche gestellte frage, die option eines stillen teilhabers war mir bereits im vorfeld bewusst, nur ist dies bei der 2 firmen konstellation, in meinem persoenlichen fall nicht sonderlich klug, daher haben sie eine email adresse an die ich mich wenden kann, icq, msn, skype, aim, oder etwas in diese richtung, mit telefon ist mit nicht geholfen, das allein ein 10 minuten gespraech nach DE ca. 50 Euro kostet,
mfg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.01.2010 | 15:09

Sehr geehrter Fragesteller,

meine E-Mail Adresse ist die folgende:

isabellewachter@web.de

Auch bin ich über msn erreichbar.

Im Rahmen des von Ihnen grob geschilderten Sachverhalts habe ich versucht, Ihnen eine erste Einschätzung der Situation unter Berücksichtigung Ihrer Interessenlage zu geben. Das ist der Sinn dieses Portals.

Eine detailierte Prüfung Ihrer Möglichkeiten kann nur im Rahmen einer Mandatierung erfolgen.

Sie können mir gerne Ihre Situation im Detail per E-Mail schildern und entsprechende Dokumente, falls vorhanden, gerne auch in englischer Sprache, zumailen.

Ich werde mir die Sache dann ansehen und Ihnen einen Kostenvoranschlag machen.

Mit freundlichen Grüßen,

Isabelle Wachter
(Rechtsanwältin)

Bewertung des Fragestellers 06.02.2010 | 01:11

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